Zum Film | Seit Generationen erzählt man sich in
Ostfriesland vom Geheimgang auf Schloss Lütetsburg. Unter dem
Schloss soll es einen Fluchttunnel gegeben haben, der geradewegs zur
Kirche im benachbarten Hage führte. In diesem Film gehe ich
gemeinsam mit Tido Graf zu Inn und Knyphausen den wenigen Spuren
nach, die nach Jahrhunderten von Umbauten und Bränden geblieben
sind. Auch wenn vieles spekulativ anmutet - der Eingang zum Tunnel
scheint tatsächlich erhalten und es gibt sogar deutliche Hinweise
auf dessen wahre Existenz.
Erst beim Filmschnitt der kleinen
Dokumentation fiel mir auf, dass wenn man den Beschreibungen der
Augenzeugen folgt, genau an der Stelle, wo eine kleine Treppe in die
Tiefe des Ganges geführt haben muss, ein steinerner Sockel den
Abstieg versperrt. Aber nicht nur das. Das verputzte Mauerwerk an der
Wand oberhalb des Eingangs ist deutlich verfärbt, so wie man es bei
feuchtem Mauerwerk kennt. Wenn der Eingang seit unbekannter Zeit
voller Wasser stand, so gibt das alte Mauerwerk immer noch
Feuchtigkeit ab – genau da, wo eine Wandvertiefung den aufrechten
Gang beim Abstieg in den Fluchttunnel ermöglichte. Wurde der Gang
hier zugemauert? Befindet sich unter diesem Sockel die Treppe hinab
in die Tiefe eines seit Jahrzehnten verschlossenen Geheimgangs?
Zum Film | Zur Schatzsuche | Wen wundert es, das mich meine letzte Reise auf der Suche nach Ostfrieslands verschollenen Schätzen auf eine Insel führte. Was wäre eine Schatzsuche ohne Piraten? Dank Eurer Mithilfe fuhr ich nach Borkum, um folgender Legende nachzugehen:
Hier hören statt lesen | Die Borkumer Woldedünen waren einst mächtige Sandberge, die zur offenen See Ostfrieslands hin, steil abfielen. Ob ein längst gefällter Wald den Dünen seinen Namen gab, ist unwahrscheinlich. Die äußersten Dünen der Südspitze sind schon längst dem Meer verfallen und niemand kann ganz genau sagen, wie die Süddünen um das Jahr 1400 beschaffen waren. Zu dieser Zeit nämlich soll der berühmte Freibeuter Klaus Störtebeker einen gewaltigen Schatz in den Dünen vergraben haben - kurz vor seiner unheimlichen Hamburger Hinrichtung.
„Wenn die Woldedünen könnten sprechen, würde es ganz Borkum nie an Geld gebrechen“, heißt es im Borkumer Volksmund. Ja, flüsternde Stimmen behaupten sogar, das die Dünen immer wieder Teile eines Schatzes freigegeben hätten. In Marienhafe war Störtebeker den Ostfriesen bekannt und an der Ems soll er große Beute gemacht haben, während sein Schiff auf den Raubzügen immer wieder an Borkum vorbeifuhr. Doch der Wind peitscht den Sand über Meer und Land und die Wellen ziehen alles in die Fluten, das nicht fest genug ist ihrer Kraft standzuhalten. Wenn die Einheimischen Borkumer früher nach den Eiern der Seevögel suchten, träumte manch einer vom großen Fund - vom Gold der Piraten. (TvL)
Auf Borkum selbst rechnete ich gar nicht mit einem weiteren Schatz, den ich dunklen Räumen unter den Woldedünen fand. Doch auch wenn meine spannende Reise, die uns so viel über die wahren Schätze Ostfrieslands lehrte, hier endete, geht es für Euch noch einmal lohnend weiter - mit der Lösung des letzten Rätsels:
NL – Altes geht und Neues kommt - führt sie sicher durch die Wellen. Erlosch'nes Licht in Flammen stand, Darf vor Ostfriesland nicht zerschellen. Wer ist der Neue auf der Insel, neu, so wie sein Name auch? Löst du dieses letzte Rätsel, wirst Du ihn erklimmen bald.
Macht mit, löst das Rätsel und gewinnt einen der beiden letzten Schatzsuche-Preise:
SO MACHST DU MIT
Wer online als Erster die Lösung auf der Schatzseite von ostfriesland.travel einreicht und wer in der Tourist-Information von Borkum ab dem Tag dieser Veröffentlichung als Erster an der Schatzkiste laut die Lösung sagt, gewinnt! Die besten Chancen habt ihr heute bis 14:30h. In der Schatztruhe befindet sich ein Lösungshinweis, aber nicht nur das! Es gibt tolle Preise zu gewinnen - für eine unvergessliche Zeit in Ostfriesland!
Zum Film | Zur Schatzsuche | Wieder konnten wir ein neues Rätsel auf der Suche nach Ostfrieslands verschollenen Schätzen lösen und diesmal führte es uns von Schloss Lütetsburg direkt nach Mansingen in Westerstede. Als ich die Geschichte des Burgschatzes von Mansingen laß, rechnete ich damit auf die Grundmauern einer alten Burg zu stoßen, aber es kam viel spannender. Diese Burg wurde im 11. Jahrhundert aus Holz erbaut! Hier hören statt lesen | In Ostfriesland erzählt man sich seit Jahrhunderten von einem Schatz, vergraben in einer Burg, bestehend aus purem Golde. Doch der Schatz scheint verloren, seit ein paar wackere Ostfriesen ihn zu heben versuchten und kurz vor ihrem Erfolg vom Teufel selbst gehindert wurden. Zwei Sagen gibt es, die sind sich auf solche Art ähnlich, das man nur davon ausgehen kann, die eine Burg habe der Anderen ihre Geschichte gestohlen.
Zuletzt soll um das Jahr 1800 in der Stinsenburg in Strackholt beinahe ein Schatz ausgegraben worden sein, während beim Heben eines bis an den Rand mit Gold gefüllten Braukessels ein Sechsspänner unter lautem Getöse vorbei rauschte. Der Kessel ward schon an den Rand des Lochs gehoben, da folgte dem eben vorbeigefahren Gespann ein einfacher Kreitwagen - gezogen von einer lahmenden Ente. Ein alter schwarzer Mann, welcher den Wagen kutschierte, fragte die erstaunten Schatzgräber, ob er das eben vorbeigefahrene Gespann noch einholen könne, da antwortete einer der erstaunten Glücksritter: „Bis zum letzten Tag nicht!“ Nun lachte der alte Kutscher hell auf und der Braukessel sank mit lautem Getöse in die Tiefen des Lochs und wurde auf immer vom Abgrund verschluckt.
Auf dem ehemaligen Burgplatz der bereits um 1400 aufgegebenen Mansinger Burg trug sich wohl eine ähnliche Geschichte zu. Die alten Grafen von Oldenburg sollen dort einen beträchtlichen Goldschatz vergraben haben, den ein paar mutige Männer unbestimmte Zeit später fanden und heben wollten. Schon als sie nach dem Gold gruben, hörten sie lautes Getrappel und sahen einen Vierspänner mit Höllenlärm an sich vorbeifahren. Erschrocken setzten sie ihre Arbeit fort und stießen als bald auf eine eiserne Kiste gefüllt mit Gold. Als diese bereits am Rand der Grube stand, hielt neben ihnen ein schwarzer Reiter auf einem riesigen Gockel mit rotgelben, wie Feuerflammen leuchtenden Federn. Er sah auf die Schatzgräber hinab und fragte sie mit dunkler Stimme: „Sprecht! Kann ich den Vierspänner, der gerade hier vorbeifuhr noch einholen?“ Da antwortete einer der völlig verängstigten Männer: „Das vermag nur der Teufel selbst.“ Kaum sprach er die Worte aus, da versank die eiserne Schatzkiste mit lautem Getöse in der Erde und ward nicht mehr freigegeben. Seit jenem Tag ist sicher, dass der Teufel selbst den Schatz bewacht. (TvL)
Ein wirklich wunderschöner Ort war das, so mystisch und verträumt im Wald gelegen. Hier konnte man die Geschichte förmlich noch spüren! Und der Hinweis? Gab es da einen weiteren Hinweis? Natürlich - und folgendes Rätsel gilt es nun zu lösen:
BK - Ein Pirat in aller Munde, warf den Anker dort am Strand. Die Erd' nicht fest, ist vorgelagert - ganz im Westen groß durch Sand. Wuchs auf der Düne einmal Wald? „Sieben sind's - Ostfriesenland!“ Dort liegt der Schatz in tiefer Kälte, durch den Piraten wohlbekannt.
Macht mit und helft mir das fünfte Rätsel zu lösen, damit wir gemeinsam Ostfrieslands verschollene Schätze finden können!
SO MACHST DU MIT
Wer online als Erster die Lösung auf der Schatzseite von ostfriesland.travel einreicht und wer am Infostein der Mansinger Burg am Tag dieser Veröffentlichung bis 14:30h als Erster an der Schatzkiste laut die Lösung sagt, gewinnt! In der Schatztruhe befindet sich ein Lösungshinweis, aber nicht nur das! Es gibt tolle Preise zu gewinnen - für eine unvergessliche Zeit in Ostfriesland! Nach 14:30 Uhr wird die Schatzkiste in der Tourist-Information Westerstede (Am Markt 2, 26655 Westerstede) zu den regulären Öffnungszeiten zu finden sein.
Zum Film | Zur Schatzsuche | Das vorangegangene Rätsel im Heseler Wald führte mich auf meiner Suche nach Ostfrieslands verschollenen Schätzen an einem mir sehr wohl bekannten Ort: Schloss Lütetsburg. Gab es hier einen Schatz? „Oh ja, und nicht nur einen“, versicherte mir Schlossherr Tido Graf zu Inn- und Knyphausen:
Hier hören statt lesen | Schloss Lütetsburg in Ostfriesland birgt unzählige Geheimnisse. Auch Schätze zählen zu jenen. Zunächst war da ein Silberschatz, der im Hausbuch im Winter 1790/91 Erwähnung fand: „Bei der Arbeit wurden einige Stücke alten Silbergeldes gefunden. Ich hatte den langen Fischteich, welcher zwischen der westlichen großen Lindenallee und dem alten sogenannten Sternbusch befindlich war, im Herbst 1790 reinigen und die Schlammerde zur Verbesserung des Bodens über die Plantage streuen lassen. In dieser Schlammerde wurden 24 Stück alten Geldes von verschiedenem Gepräge entdeckt. Hierauf ließ ich den Teich, welcher schon mit Gesträuch und Schutt zugefüllt war, noch einmahl aufräumen und sorgsam durchsuchen - allein es wurden bei dieser Nachforschung nur noch 5 weitere Münzen gefunden, sodass sich die ganze Summe auf 29 Taler belief. Dieses Geld wurde ungefähr in der Mitte des Teichs gehoben und es lässt sich nichts über die Art, wie diese hineingekommen waren, sagen. Wahrscheinlich war es so, dass es entweder bei einer großen Wasserflut dahin geraten, oder in Kriegszeiten dahin geworfen wurde, um es vor dem Feind in Sicherheit zu bringen.“
Weitere Erwähnung findet der Silberschatz nicht, doch wurden damals auch wirklich alle Münzen entdeckt und geborgen?
Ein weiterer Schatz fand sich zuvor, als Unico Manninga im 16. Jahrhundert den aus den Niederlanden flüchtigen Staatsmann Philipp Marnix im Schloss aufnahm. Den beiden reformiert Gläubigen widerfuhr eine unheimliche Begegnung in den dunklen Gewölbekellern des Schlosses. Sie wandelten in politischen Gesprächen vertieft durch die Gänge, als plötzlich eine Geisterhand aus der Wand fuhr und Marnix fest am Knöchel packte! Erschrocken über diese furchteinflößende Erscheinung, erforschten beide zu späterer Stunde die Stelle genauer und waren erstaunt, als sie dort in einer niedrigen Spalte einen Münzschatz fanden, mit dem der Schlossherr seinem Freund nun auch finanziell wieder auf die Beine helfen konnte. (TvL)
Was für eine spannende Geschichte tat sich da in den Gewölben und auf den Grünflächen von Schloss Lütetsburg auf! Und tatsächlich fand ich auch dort eine weitere Schatzkiste mit einem zu lösenden Rätsel: MB - Vergraben von den Oldenburgern, gefunden von den Glücksrittern. Ein Wagen laut, gefolgt vom Gockel - feurig führt der schwarze Mann. Der brach das Schweigen und vom Sockel, rutscht der Schatz - nicht heben kann. Wo war's, wo höllisch Werk geschah, wo „Mannen singen“ ist es wahr?
Macht mit und helft mir das vierte Rätsel zu lösen, damit wir gemeinsam Ostfrieslands verschollene Schätze finden können!
SO MACHST DU MIT
Wer online als Erster die Lösung auf der Schatzseite von ostfriesland.travel einreicht und wer im Schlosspark-Shop von Schloss Lütetsburg ab dem Tag dieser Veröffentlichung als Erster an der Schatzkiste laut die Lösung sagt, gewinnt! Die besten Chancen habt ihr heute bis 14:30h. In der Schatztruhe befindet sich ein Lösungshinweis, aber nicht nur das! Es gibt tolle Preise zu gewinnen - für eine unvergessliche Zeit in Ostfriesland!
Zum Film | Zur Schatzsuche | Dank Eurer Mithilfe konnte ich auf meiner Suche nach Ostfrieslands verschollenen Schätzen das Rätsel von Marienchor lösen, und so kam es, das ich tief im Heseler Wald auf die Klosterstätte Barthe stieß. Doch Vorsicht war geboten! Denn wie die Geschichte des Klosters erzählt, soll der Schatz, der dort im Wald vergraben wurde, verflucht sein ...
Hier hören statt lesen | Zu später Stunde ist im Gehölz bei Hesel ein fürchterliches Wehklagen zu hören. Die Bewohner des kleinen ostfriesischen Dorfes erzählen sich seit Generationen die schauerlichsten Geschichten um einen Ritter, der beim Versuch einen verschollenen Klosterschatz zu heben, vom Pferd fiel und sich das Genick brach – aber nicht durch ein Unglück, sondern durch einen schrecklichen Fluch. Es trug sich zu, das die vor dem Schwedenheer fliehenden Mönche des Heseler Klosters einen Münzschatz unter einem Baum vergruben, damit das Geld nicht den plündernden Truppen des Dreißigjährigen Krieges in die Hände fiel. Den Baum, unter dem sie den Schatz vergruben, markierten sie mit einem eingeritzten Kreuz, sodass sie die Stelle später wiederfinden könnten. Als dann viele Jahre später endlich Friede im Land herrschte, kamen zwei der Mönche zurück um den Hort zu heben, stellten aber fest, dass auf unerklärliche Weise alle Bäume mit einem Kreuz versehen waren. So sehr sie auch suchten - sie fanden die Münzen nicht. Vor Zorn über den Verlust sprachen sie da einen schrecklichen Fluch aus: “Wer ohne Recht den Schatz versucht zu heben, dem soll das Genick brechen und sein Geist soll verdammt sein, bis zum Jüngsten Tag ruhelos umherzuirren!“ So ist es wohl dem Ritter ergangen, der bis heute sein Wehklagen durch das Heseler Gehölz heulen lässt. (TvL)
Mit der kundgetanen Absicht, den Schatz nicht finden zu wollen, sondern nur über seine Geschichte berichten zu wollen, stieß ich in der ehemaligen Kirche des Klosters unter dem Altarstein auf eine weitere kleine Schatzkiste, die sich mithilfe meines geheimnisvollen Schlüssels öffnen ließ. Ein weiteres Rätsel kam zutage und ich konnte kaum erwarten zu erfahren, wohin mich die Worte auf der Karte diesmal führen würden: SL - Von Geisterhand drauf hingewiesen - im Keller unter blauem Blut. Von flachem Wasser weit umgeben - gefunden nur durch wahren Mut. Wie heißt der Sitz, unweit liegt Hage, Wo wuchs einstmals ein kleiner Berg? Der Schatz war klein doch folgt der Sage, vollbrachte er ein frommes Werk.
Macht mit und helft mir das dritte Rätsel zu lösen, damit wir gemeinsam Ostfrieslands verschollene Schätze finden können!
Wer online als Erster die Lösung auf der Schatzseite von ostfriesland.travel einreicht und wer im Heseler Wald, beim Kloster Barthe am Altarstein der Kirche, ab dem Tag dieser Veröffentlichung bis 14:30h als Erster an der Schatzkiste laut die Lösung sagt, gewinnt! In der Schatztruhe befindet sich ein Lösungshinweis, aber nicht nur das! Es gibt tolle Preise zu gewinnen - für eine unvergessliche Zeit in Ostfriesland! Nach 14:30 Uhr wird die Schatzkiste in der Tourist-Information Hesel (Leeraner Straße 1, 26835 Hesel) zu den regulären Öffnungszeiten zu finden sein.
Zum Film | Zur Schatzsuche | Im Frühjahr 2019 bekam ich einen merkwürdigen Brief ohne Absender. „Finde Ostfrieslands verschollene Schätze“. In dem mit Initialen versehen Umschlag steckte ein kleiner Schlüsselbund und eine Karte mit einem Rätsel darin:
MC - Unter'm Birnbaum liegt der Schatz - im Tontopf noch ein zweites Rätsel. Welch Brücke gibt Ostfriesland Rat? Von dessen Stadt, über die Ems ins Land. Wie heißt der Ort im Namen Klang - wo man einst die Münzen fand? „Ein Chor der Muttergottes sang.“
Das war Post ganz nach meinem Geschmack! Ich machte mich sogleich mit Stift und Zettel daran die Zeilen zu verstehen und nutzte das Internet, um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Dort stieß ich auf eine volkskundliche Geschichte, die mehr oder weniger glaubhaft schien, und ging der Spur des mysteriösen Briefes nach. War etwas dran an dem Schatz vom Rheiderland? Was würde ich dort finden und wie würde die Suche weiter gehen?
Hier hören statt lesen | Es
trug sich zu, das ungefähr um 1780, ein von Kriegsgebaren und
Wasserfluten gepeinigter Mann morgens aus einem sonderbaren Traum
erwachte. „Heut will ich nach Emden gehen,“ sagte er zu seiner
Frau, mit der er unweit von Marienchor in einer kleinen Lehmhütte
wohnte. „Ich hatte einen merkwürdigen Traum, in dem mir mein Glück
sicher sei, wenn ich mich nach Emden auf die Rathausbrücke begebe.“
Träume sind Schäume, dachte die Frau. „Es ist eine ganze
Tagesreise nach Emden. Aber wer weiß, vielleicht findest du ja
Arbeit. So geh und mach Dein Glück, wenn du es für richtig hältst.“
Es war ein bitterkalter Wintertag und
ein langer beschwerlicher Weg, bis der Mann endlich auf der
Rathausbrücke stand und nicht so recht wusste, worauf er dort
wartete. So ging er auf und ab - Stunde um Stunde. Schon wollte ihn
der Mut verlassen, als ihn am späten Abend ein Ratsherr ansprach, ob
er hier auf jemanden warte. „Ja und nein“, sagte der Mann und
erzählte dem Herrn von seinem Traum. „Träume sind Schäume“,
sagte der Ratsherr, „aber ich hatte einmal einen ähnlichen Traum.
Ich sollte über die Ems ins Rheiderland gehen und dem Weg so und so
folgen, dann käme ich an einen Kreuzweg, wo vor einer Lehmhütte
unter einem Birnbaum ein Schatz vergraben sei. Aber Träume sind
Schäume sagte ich mir und dachte nicht weiter daran.“
Der Mann, die Wegbeschreibung im Geiste
verfolgend, staunte ungläubig und sprach, „Mag sein mein Herr. So
will ich auch wieder heimkehren. Guten Abend.“
Mit eilenden Schritten, ja beinahe
schon laufend machte sich der Mann auf den Heimweg. Schweißtriefend
trat er Stunden später in die Tür. Die Frau hatte für seine
Ankunft über dem Feuer Wurzeln gekocht und begrüßte ihn. „Setz
dich und wärm dich auf.“ „Nein, keine Zeit!“ Antwortete er und
verschwand sogleich im Garten. Warum die Eile - was hatte er vor? Er
wohnte an eben jenem Kreuzweg und der Birnbaum im Garten aus dem
Traum des Ratsherren war der Seine! Schnell grub er die gefrorene
Erde auf und unter dem erstaunten Blick seiner Frau, hob er aus der
Erde einen Tontopf voller Geld.
Schon bald war ein neues Haus gebaut
und dem Mann und seiner Frau mangelte es an nichts. Auf dem Schrank
im Haus, da stand der gehobene Geldtopf, den eine geheimnisvolle
Schrift zierte, die allerdings keiner zu lesen vermochte.
Es war Herbst geworden, als eine
Kutsche an dem Kreuzweg Schaden erlitt. So kam es, dass ein Pfarrer
Gast im Haus des Paares wurde, dessen Blick beim Wärmen seiner Füße
am Feuer auf den Tontopf fiel. Der Pfarrer stutzte, denn er konnte
die Schrift darauf entziffern: „Unter diesem Topf steht noch ein
größerer Topf“. Der Mann und die Frau sahen sich staunend an.
Aber sie ließen sich nichts anmerken. Als der Wagen wieder gerichtet
und der Pfarrer fort war, hob der Mann mit seiner Frau einen weiteren
noch größeren Schatz, mit dessen Hilfe sie in den folgenden
französischen Zeiten viel Gutes tun konnten. (TvL)
In der Kirche von Marienchor fand ich
eine kleine Schatztruhe, die sich mithilfe der Schlüssel in dem
geheimnisvollen Brief öffnen ließ. In ihr befand sich ein weiteres
Rätsel, das mich wohl zum nächsten Schatz meiner abenteuerlichen
Reise führen würde:
HS - Vom Krieg vertrieben - heil'ge Kutten, den Schatz vergraben unterm Baum. Kein Heselbaum! Markiert mit Kreuze - ein Ritter kam im Walde um. Wie heißt der Ort zu Gottes Gunsten - Verflucht von seiner langen Hand, Bis heut' ward's Gold nicht mehr gefunden, Leeraner hüte jedermann.
Macht mit und helft mir das zweite
Rätsel zu lösen, damit wir gemeinsam Ostfrieslands verschollene
Schätze finden können!
SO MACHST DU MIT
Wer online als Erster die Lösung auf der Schatzseite von ostfriesland.travel
einreicht und wer im Ostfriesischen Landesmuseum Emden (Kostenloser
Eintritt mit dem Stichwort: "Ostfrieslands verschollene Schätze") ab dem
Tag dieser Veröffentlichung als Erster an der Schatzkiste laut die
Lösung sagt, gewinnt! Die besten Chancen habt ihr heute bis 14:30h.
In der Schatztruhe befindet sich ein Lösungshinweis, aber nicht nur
das! Es gibt tolle Preise zu gewinnen - für eine unvergessliche Zeit in
Ostfriesland!
EINE WOCHE FREIER EINTRITT
im Emder Landesmuseum ab Veröffentlichung dieses Videos - mit dem
Kennwort: „Ostfrieslands verschollene Schätze“
Webseite: landesmuseum-emden.de
Zum Film | Zum Onlineprojekt | Im äußersten Nordwesten Deutschlands liegt das mystische Ostfriesland.
Das Land der Häuptlinge, der Moore und rauen Winde. Die tosende Nordsee
brachte über die Jahrhunderte viele Handelswaren und auch Schätze in
die karge Gegend. Verschleierte Mythen um die verschollenen Reichtümer
und auch der Glaube an Übernatürliches halten sich bis heute in den
flachen Weiten des Landes. Ja, und wenn wir hier von Schätzen sprechen,
dann sprechen wir zweifelsohne von Gold und Silber!
Was
ist dran an den Geschichten der verschollenen Münzen und ist es wahr,
dass der Teufel selbst über manche Fundorte wacht? Der Abenteurer Tim
von Lindenau begibt sich auf Schatzsuche - auf den Spuren tapferer
Glücksritter und dunkler Mythen. Er sucht Ostfrieslands verschollene
Schätze! Und Ihr könnt mitsuchen, miträtseln und vor Ort Euer Glück
machen, denn Euch erwarten dabei nicht nur spannende Abenteuer, sondern
auch kleine und größere Gewinn-Schätze, die Euch eine unvergessliche
Zeit in Ostfriesland erleben lassen!
Zum Film | Wenn man vor einem Haufen Erde steht,
die man bereits umgeworfen hat, ohne etwas darin zu entdecken, geht
man nicht von einem Fund aus. Aber es versteckt sich doch so einiges
im Erdreich des Torturmschachtes von Schloss Lütetsburg!
Nach bester Archäologen-Manier siebten
wir das komplette Erdreich durch und fanden darin allerlei Artefakte
der vergangenen Jahrhunderte. Und sogar die ein oder andere
„Sensation“ verbarg sich in der feuchten Erde ...
Zum Film | Endlich war es soweit, beim
derzeit realisierbaren Projekt auf Schloss Lütetsburg wurde wieder
die Schaufel in die Hand genommen. Im Uhrenschacht unter dem
Eingangstor der Vorburg könnten jahrhunderte alte Schätze im Schutt
verborgen liegen - da der enge und tiefe Schacht mehr aufnehmen als
preisgeben kann. Und genau so war es auch: Der Schacht war so schmal,
das ein ausgewachsener Mann unter Umständen nicht einmal dessen
Grund erreicht. Doch wir ließen uns nicht beirren und räumten ihn
bis auf die Grundsteine leer. Haben wir etwas entdeckt?
Zum Film | Zur Fotogalerie | Viele kennen den Marienhafener
„Störtebecker-Turm“, der als eines der ostfriesischen
Wahrzeichen touristisch zu besichtigen ist. Weniger bekannt, aber
noch viel spannender, ist der verborgene Warnfried-Turm in Osteel,
der als Teil einer baugleichen Kirche nur zwei Kilometer entfernt
neben seinem Schwestern-Turm steht.
Das früh mittelalterliche Bauwerk
beeindruckt. Eines der vielen Rätsel des Turms ist das offene
Gewölbe in schwindelerregender Höhe der zweiten Etage. Wie ein
Schlund zieht es den Blick in die Tiefe des Turms, nachdem man den
bedrückenden Aufstieg über einen außerordentlich langen
Treppenschacht hinter sich gebracht hat. Eng, verwinkelt und düster
ist der Aufstieg. Warum ist das Gewölbe offen und warum ist es
nierenförmig, statt rund? Vielleicht diente die Öffnung der
Schallübertragung der Glocken nach unten? Auch der Eingangsbereich,
im Gegensatz zum Turm für jeden zugänglich, ist ungewöhnlich. Der
in sich geschlossene Gewölberaum ist völlig untypisch für eine
Kirche.
Grausige Legenden ragen sich um das
Bauwerk, das bereits bei Baubeginn im 13. Jahrhundert vom Teufel
selbst verhindert werden sollte. Auch im Turm sollen die
Höllengeister ihr Unwesen getrieben, so die Legenden. Was dort genau
passierte und welche Spuren es möglicherweise noch zu entdecken
gibt, versuchte ich auf meiner abenteuerlichen Erkundung
herauszufinden - an diesem fast unberührten Schauplatz
ostfriesischer Geschichte.
Zum Film | Zur Fotogalerie | In der Kirche zu Bargebur in Norden /
Ostfriesland, befindet sich die gräfliche Gruft der Knyphausens. Die
Gruft ist bis heute unberührt und verbirgt eine Besonderheit, die
nicht für jedermann betrachtenswert ist - denn die Särge sind
leicht verfallen und stehen zu Teil offen.
Viele haben schon Filmaufnahmen und
Fotos von Gruften und Särgen gesehen. Wenn die Kamera die mystische
Atmosphäre einer Grabstätte zeigt, so fragt sich manch einer, wie
es wohl im Innern der Särge aussieht - weil einen Einblick bekommt
man so gut wie nie. Die Schönheit des Todes ist sicherlich
umstritten - wichtig ist aber nur, mit welchem Respekt man den
Verstorbenen begegnet und das man die Begegnung nicht erzwingt. Wenn
sich hier in ruhiger Friedfertigkeit die Türen öffnen, so bin ich
mir sicher, dass die Toten auch offen für diese Bilder sind.
Betrachtet sie also mit Respekt und dieser Film schenkt Euch einen
besonderen Einblick.
Ganz beachtlich finde, wie gut erhalten
manch einer dieser Körper ist. Einer der Toten ist teilweise
mumifiziert. Haut liegt über den Wangen und dem Kieferknochen und
sogar das rechte Ohr ist größtenteils erhalten. Das wunderschöne
Rüschenhemd aus Leinen ist kaum beschädigt und ziert die Gebeine
mit würdevoller Schönheit ...
Zum Video | English version | Da „Das Geheimnis von SchlossLütetsburg“ seit mehreren Monaten weltweit geschaut wird, habe ich
mich an eine Übersetzung der Geschichte gemacht. Damit jeder
versteht, was bisher bei diesem Abenteuer passiert ist ….
In der Vorburg des Lütetsburger
Schlosses, der gräflichen Familie Knyphausen, wird nach Generationen
ein Geheimnis gelüftet. Ein Zugang auf Niveau des Wassers im
Burggraben, wurde in unbekannter Vergangenheit zugemauert und nie
wieder geöffnet. Seit seiner Kindheit fragt sich Tido Graf zu Inn
und Knyphausen, was sich hinter diesen Mauern verbirgt - und nun lud
er mich ein, mit ihm diesem Geheimnis auf die Spur zu kommen und den
Eingang freizulegen …
Wie man auf einer alten Zeichnung im
Eingang des Tores des Lütetsburger Schlosses erkennen kann, ist die
legendäre zugemauerte Türe in der Vorburg seit über 250 Jahren
verschlossen. Die dahinter befindlichen Räumlichkeiten stammen also
aus frühester Zeit des Schlosses, das von 1557 bis 1576 erbaut
wurde. Damals befand sich der offizielle Eingang der Hofanlage
unmittelbar rechts oberhalb der zugemauerten Türe, welche sich knapp
über dem Wasserspiegel des Burggrabens befindet.
Im ersten Teil bohrten wir zunächst
ein Loch in die Mauer, um mit dem Endoskop einen Blick hinter das
Gestein zu werfen. Was zum Vorschein kam, war Erde. Also fingen wir
an die Ziegel zu entfernen, um zu schauen, ob der komplette Keller
mit Erde verfüllt wurde.
Zunächst ist zu sagen, dass wir keine
Aufzeichnungen von der Vorburg aus Zeiten des offenen Eingangs haben.
Das Archiv des Schlosses ist groß, aber es weist wie jedes andere
Lücken auf.
Auch zahlreiche Umbaumaßnahmen und
Brände über die Jahrhunderte hinweg erschweren den Rückblick.
Nun war gewiss das die Räumlichkeiten
bis unter die Decke mit Erdreich gefüllt waren. Aber nicht nur Erde
kam zum Vorschein. Gleich am ersten Tag fanden wir zahlreiche
Artefakte der Vergangenheit. Bauschutt und Müll aus vergangener Zeit
- eine Fundgrube für die Archäologie. Graf Knyphausen beschloss:
„Wir graben so weit wir können!“ Also öffneten wir den Eingang
weiter und gruben uns voran. Die Spannung stieg mit jedem Fundstück
– ja sogar große bauliche Sandsteinelemente kamen zu Vorschein.
Die Grabung am Burggraben jedoch weiter über ein Boot fortzusetzen,
konnte keine nachhaltige Lösung sein.
Mittlerweile sah ich mir die Mauer
genau an. Hier wurden durch die Witterung verschiedene Materialien
durch die Ziegel ausgespült. Ziegelsteine waschen mit der Zeit Kalk
aus und werden außen weiß. Was mir allerdings auffiel, war, dass an
markanten Stellen dunkle Erde durch den Stein sickerte und damit
außen auf der Mauer bauliche Begebenheiten aus dem Innern zutage
förderte. Die Wand der Vorburg zeigte auf den Ziegeln ihr Innerstes.
Dies ließ sich anhand weiterer Informationen über die Bauabschnitte
und noch existierender Mauern recht genau erahnen. Aber wird es sich
auch belegen lassen? Jedenfalls schienen die Räume hinter dem
Eingang riesig zu sein!
Nun wurde es Zeit Profis ins Boot zu
holen. Mithilfe der hiesigen Archäologie sollte das Projekt
möglichst professionell voranschreiten. All das brauchte allerdings
Zeit zur Organisation. Das Wetter, die Terminkalender, Mitwirkende –
nichts geht schnell bei so einem Unterfangen. Die Grabung wurde zur
Geduldsprobe und sollte es auch bleiben.
Mittlerweile gingen wir auch an ein
weiteres Geheimnis. Im Schlosspark unter dem Manningaberg gibt es
einen seit den 50ger Jahren verschütteten Bunker. Würden wir den
Eingang finden? Mit genauen Angaben von Zeitzeugen, Spaten, einem
Metalldetektor und Sondierstäben machten wir uns ans Werk –
allerdings ohne großen Erfolg, denn der Eingang liegt wohl tief
unter der Erde. Wir brauchten ein Bodenradar, um das wir uns bis dato
noch bemühen.
Dann stand der Winter ins Haus und
stoppte die Grabungen an der Vorburg. Wir konnten das Boot nicht mehr
nutzen und auch die Schwimmelemente, mit denen wir eine schwimmende
Brücke bauen wollten, waren eingefroren. Es hieß wieder warten.
Monate vergingen, bis endlich eine
stabile Brücke über den Burggraben führte und die Archäologie
Zeit für unser Projekt fand. Nun, so dachten wir, steht der Grabung
nichts mehr im Weg. Doch weit gefehlt.
Nach einer sehr erfolgreichen Grabung
mit vielen teils sehr wertvollen Funden legten wir einen Großteil
der Decke über dem Keller frei und mussten feststellen, was wir
zuvor schon befürchteten: Die erste Etage der Vorburg scheint auf
dem Erdreich im Keller zu ruhen. Ohne Statiker, der sich die Sache
genau ansieht und uns Gewissheit verschafft, ging nichts mehr. Wir
konnten nicht weiter graben, ohne Gefahr zu laufen, dass uns die
darüber befindliche Etage auf den Kopf fällt.
Dies sind die letzten Informationen,
während wir im Oktober 2018 noch darauf warten, was der Statiker zur
Situation vor Ort sagt. Wir hoffen es geht bald weiter und wir
hoffen, das es einen Weg gibt - ins unerschlossene Gewölbe der
Lütetsburger Vorburg - möglicherweise so groß, dass der
spätmittelalterliche Keller den gesamten Flügel einnimmt. Was wird
uns erwarten?
Im nächsten Schritt wollen wir in der
Etage über dem freigelegten Eingang eine Bohrung im Boden machen, um
die Bausubstanz von beiden Seiten zu untersuchen. Wir haben die
Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass die Grabung auch ohne Abstützung
weiter verlaufen kann.
Zum Video | Rund um den Norder Marktplatz halten
sich uralte Gerüchte um Geheimgänge und verborgene Tunnel. Erst vor
Jahren legte ein Sturm eine Gruft im Stadtpark frei und auch die
transatlantische Internetverbindung soll sich unter dem Zentrum der
Küstenstadt befinden. Alte Bunker und mittelalterliche Keller –
sie alle regen Fantasien an und bewegen manch neugierigen Geist, auf
Entdeckungstour zu gehen.
Einer meiner Zuschauer schrieb mich an,
er habe einen Eingang zu den alten Norder Geheimgängen gefunden, und
hängte mir ein mit dem Telefon gemachten Film an. Ich bekomme viele
Tipps, aber dieser war eindeutig: Im Keller des Hotels „Zur Post“
befindet sich, wonach viele seit Jahren suchen!
Anscheinend soll das Hotel im 18.
Jahrhundert erbaut worden sein, so die Dame, die uns einließ. Aber
in den alten Kellerwänden finden sich Kerzen-Nischen, die denen des
mittelalterlichen Weinkellers am Markt 38 ähneln. Wie alt ist das
Haus wirklich? Wurde es einmal neu erbaut?
Fragen kommen auf, mit denen ich mich
später auseinandersetzen muss – denn nun gilt es erst einmal, den
Eingang zur damaligen Norder Unterwelt zu erkunden. In den 80ger
Jahren wurde wohl zuletzt an der jahrhundertealten Substanz des
zugemauerten Eingangs gearbeitet – bei Straßenarbeiten. Hinter
einer alten und sehr einfach zusammengezimmerten Holztüre finden
sich historische Bachsteine, die den mysteriösen Tunnel rahmen nach
oben hin, in einem gotischen (?) Bogen zusammenlaufend. Bereits sehr
alter Beton versperrt den Weg zu dem Schacht, der einst Richtung
Stadtpark führte – wohin weiß heut niemand mehr. Da im Zuge der
Straßenbauarbeiten sicher kein Gang mehr hinter dem Beton existiert,
lohnt es sich nicht eine Bohrung zu veranlassen. Aber eines ist
sicher – wir werden nach weiteren Eingängen suchen um dem
Geheimnis der Norder Geheimgänge auf die Spur kommen.
Zum Video | Es gab einiges zu tun und zu entdecken.
Zunächst musste die Decke des Kellereingangs freigelegt werden, um
dem Statiker einen ausreichenden Einblick für das weitere Vorgehen
der Grabung zu ermöglichen. Im gleichen Zug stellten wir fest, das
die vermeidliche Kellerdrainage doch eine andere Funktion hatte und
das die losen Steine im Kerkerfenster leider keinen Kerker, sonder
viel mehr weitere Erdmassen verbargen. Nun heißt es abwarten und
hoffen, dass der Statiker der Grabung keinen Riegel vorschiebt,
sondern eine einfache und bezahlbare Lösung parat hat, sodass uns
die Decke nicht auf den Kopf fällt ...
Zum Video | Zur Fotogalerie | Endlich! Nach ungefähr einem Jahr
forschen, planen und „Geduld üben“ stießen wir Anfang Juni 2018
mit Unterstützung der Ostfriesischen Landschaft tiefer in den
geheimnisvollen Gang der Vorburg vor. Zunächst gab es einiges zu
lernen und vieles zu „schüppen“ - ganz nach archäologischer
Manier und dann, ganz unverhofft, stießen wir auf die ersten großen
Funde. Spannung machte sich breit und das sechsköpfige Team wurde
vom Schatzgräbervirus infiziert ...
Zum Film | Nach langer Zeit der Organisation
(Zusatzinfo hier im Extra-Video) und des Wartens wegen unpassenden
Wetterverhältnissen, trafen wir uns endlich mit dem nicht ganz
vollständigen Grabungsteam, um eine Brücke mit Schwimmelementen vom
Eingang des geheimnisvollen Kellers zum Ufer des Burggrabens zu
positionieren. Die Arbeiten liefen reibungslos und nun heißt es bald
„auf ins wahre Abenteuer“ – mit Schaufel, Eimer, Schubkarre und
archäologischer Unterstützung!
Zum Video | Auf der Suche nach dem verschütteten Bunkereingang des Manningaberges im Lütetsburger Schlosspark, versuchten wir es diesmal mit einem Sondierstab, da wir zuletzt mit dem Metalldetektor keine Fortschritte, erzielten. Die neue Metode erwies sich als sehr effizient und wir machten tatsächlich einige interessante Entdeckungen, die uns Schritt für Schritt näher ans Ziel bringen.
Zum Video | Zur Fotogalerie | Im Mausoleum der Cirksena liegen 300
Jahre Herrschaftsgeschichte Ostfrieslands - eingebettet in
prachtvolle Prunksärge aus Zinn. Das ungefähr 500 Jahre alte
Herrschaftsgeschlecht, das zu den „Häuptlingen Ostfrieslands“
zählte, wurde 1886 aus verschiedenen Begräbnisstätten im Umland,
hier auf dem Auricher Friedhof zur letzten Ruhestätte getragen. Im
rauschenden Dröhnen der Klimaanlage ruhen die Gebeine, die im
Reichsgrafenstand auch das Ende der „Friesischen Freiheit“
begleiteten.
Wer das Mausoleum besuchen möchte, hat
einmal im Monat die Möglichkeit, die prachtvollen Särge zu
bestaunen und vor Ort mehr über ihre Geschichte zu erfahren. Die
vorsitzende Gästeführerin Rosemarie Behrens freut sich
interessierte Besucher und weiß Spannendes über die hier
beigesetzten Häuptlinge zu berichten.
Zum Video | Im Lütetsburger Schlosspark, der
gräflichen Familie Knyphausen, birgt der Manningaberg ein Geheimnis
im Innern seines Erdreichs. Einst wurde hier ein Schutzraum in die
Tiefe gegraben, der im Falle eines Bombenangriffs Sicherheit bieten
sollte. Wir begeben uns auf die Suche nach dem verschütteten Eingang
des Bunkers. Doch niemand der heute noch lebt, hat ihn je betreten
...
Zum Film | Da wir davon ausgehen, dass die
Kelleranlage hinter der zugemauerten Türe der Vorburg des
Lütetsburger Schlosses größer ist, als bisher gedacht,
entschlossen wir uns zu einem Gespräch mit der ostfriesischen
Landschaft, die sich professionell an der Grabung beteiligen könnte.
Parallel eröffnen wir die Möglichkeit einer weiteren Grabung im
Schlosspark. Hier wurde unter dem Manninga-Berg im Zweiten Weltkrieg
ein Bunker angelegt, der mittlerweile verschüttet ist. Niemand der
noch lebt, hat diesen Bunker je betreten oder weiß welche Geheimnisse er verbirgt. Allein der ungefähre Standpunkt
des ehemaligen Eingangs ist bekannt.