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Sonntag, 4. August 2019
Jahrzehnte verlassene Wassermühle
Zum Film | Eine echte Zeitkapsel ist die kleine Mühle in Quakenbrück. Ein Ort, an dem alles so blieb wie in dem Moment, als man den Hammer zum letzten Mal zur Seite legte. Hier wurde Handwerk und Geschichte konserviert, wie nur an ganz wenigen besonderen Orten.
Sonntag, 3. März 2019
3. Teil - Im Schacht unter dem Lütetsburger Torturm
Zum Film | Wenn man vor einem Haufen Erde steht,
die man bereits umgeworfen hat, ohne etwas darin zu entdecken, geht
man nicht von einem Fund aus. Aber es versteckt sich doch so einiges
im Erdreich des Torturmschachtes von Schloss Lütetsburg!
Nach bester Archäologen-Manier siebten
wir das komplette Erdreich durch und fanden darin allerlei Artefakte
der vergangenen Jahrhunderte. Und sogar die ein oder andere
„Sensation“ verbarg sich in der feuchten Erde ...
Sonntag, 16. September 2018
Das letzte Geheimnis im Hermannsdenkmal
Zur Dokumentation | Im Landkreis Lippe, im Teutoburger Wald, steht DAS Volksdenkmal der Deutschen Lande. Das Hermannsdenkmal - das Symbol germanischer Freiheit.
Hartnäckig halten sich Gerüchte, das es im Kopf des Hermann einen Tisch gibt, an dem man Skat spielen könne und das einst ein Baby aus den Nasenlöchern des Kriegers gefallen sein soll. Gibt es noch geheime Räume unter dem Denkmal? Der Abenteurer Tim von Lindenau geht diesen Fragen auf den Grund und tatsächlich entdeckte er etwas sehr merkwürdiges ...
Mythen und Legenden beflügeln die Statue, die eigentlich Armin-Denkmal heißen müsste - nach dem germanischen Fürsten Arminius aus dem Stamme der Cherusker. Er war es wohl, der das römische Heer des Varus in einen vernichteten Hinterhalt lockte und damit die germanische Vorherrschaft gegenüber den Römern sicherte.
Warum der Herrmann, der ja eigentlich Arminius verkörpert und ganz nebenbei mit Siegfried dem Drachentöter aus der Nibelungensaga in Verbindung gebracht wird, nun Herrmann heißt, lässt sich nur spekulieren und ist wahrscheinlich dem Zeitgeist zuzuschreiben. Keine der Sagen um den Helden lässt sich heute noch genau belegen. Es ist die Geschichte, die den Menschen bewegt und den Freiheitswunsch beflügelt.
Der Architekt Ernst von Bandel erschuf das kolossale Denkmal. Sein Lebenswerk erbaute sich allerdings nicht ohne Schwierigkeiten und erhebliche zeitliche Verzögerungen. Dreißig Jahre lang stand der Sockel des Monuments ohne Figur auf dem Berg, bevor die Statue 1875 gegen jede Erwartung eingeweiht wurde.
Cornelia Müller-Hisje, erzählt in dieser 45 minütigen Dokumentation über die Statue und ihren Erbauer und hilft dabei Geschichten und Gerüchte aufzuklären, während die Kletterer von Interakteam die Expedition in das Labyrinth der Konstruktions-Röhren sichern.
Was aber hat Tim von Lindenau entdeckt? Gibt es ein letztes Geheimnis im Hermannsdenkmal?
Freitag, 31. August 2018
Deckname Rebhuhn - Eine Expedition ins Dunkel des Lengericher Eisenbahntunnels
Zum Film | In Erinnerung an vergangene Abenteuer
aus meiner Jugend war ich bereits seit längerer Zeit auf der Suche
nach einem verlassenen Eisenbahntunnel im Norden Deutschlands. Da
Tunnel in der flachen Weite des Nordens aber eine Seltenheit sind,
gestaltete sich die Suche recht schwierig, bis ich mehr oder weniger
durch Zufall auf den Lengericher Eisenbahntunnel stieß - dem
nördlichsten Gebirgs-Eisenbahntunnel Deutschlands, am Rande des
Teutoburger Waldes.
Eine unheilsame Geschichte soll sich
hier abgespielt haben, und wie sich herausstellte, schienen sich
„filmende Explorer“ nicht wirklich ins Innere des Tunnels zu
wagen, denn eine komplette Dokumentation ins Dunkel dieses Erdreichs
war nirgends zu finden.
Da ich in der Zeit zwischen meiner
Entdeckung im Netz und dem Eintritt durch die geöffnete Metalltür
des Tunnels, keine Zeit für eine eingehende Recherche hatte, wurde
mein Abenteuer eine Fahrt ins Unbekannte - was sich wenig später
ausnahmsweise als Vorteil herausstellen sollte. Hätte ich gewusst,
welchen Ort ich da in den Tiefen des Gesteins erkunde, wäre ich
sicher nicht mit der gleichen Leichtigkeit vorgegangen - denn dieser
Tunnel ist ein Ort mit einer grausamen Geschichte.
Schon als die
Köln-Minder-Eisenbahngesellschaft die Strecke zwischen Münster und
Osnabrück im Dezember 1871 eröffnete, schufteten franzische
Zwangsarbeiter drei Jahre lang während des Deutsch-Französischen
Kriegs, um der Eisenbahn einen 765 Meter weiten Weg durch das
unterirdische Gestein des Teutoburger Waldes zu bahnen.
1928 wurde der Tunnel nach nur wenigen
Jahrzehnten Dienstzeit geschlossen, da man parallel einen neuen
Tunnel grub, um die Strecke später auf vier Gleise zu erweitern.
Statt den alten Tunnel dann nach Instandsetzungsarbeiten wieder in
Betrieb zu nehmen, verweiste er allerdings und diente der Lengericher
Bevölkerung in den folgenden Kriegsjahren als Schutzraum.
Erbaut durch Zwangsarbeit und
ausgedient als Bunker genutzt, erlebte der alte Lengericher Tunnel um
die längs vergangene Jahrhundertwende nur eine kurze Zeit des
Friedens. Doch es sollte erst friedlos werden.
Im März 1944 entdeckte der Jägerstab
der Nationalsozialisten den Tunnel für sich, um in ihm mit der Kraft
weiterer Zwangsarbeiter Flugzeugteile herzustellen. Sie bauten den
Tunnel, der nun den Decknamen „Rebhuhn trug“, nach ihren
Bedürfnissen um und errichteten dort kurzerhand ein KZ-Außenlager,
unter dem Namen „A1 Lengerich“. Wie viele Menschen im Dunkel des
Tunnels ermordet wurden, ist ungewiss. Nur wenige Geschichten sind
genauer bekannt. Geschichten von Flucht, unfreiwilliger Rückkehr und
Hinrichtung. Arbeiter sollen hier im Tunnel erhängt worden sein.
Ihre Körper und die der anderen Toten, wurden in Baugruben und
namenlos auf umliegenden Friedhöfen verscharrt.
Dass sich all das im Dunkel dieses
Tunnels abspielte, den ich gerade so unwissend erkundete, war mir im
nachhinein ein Schrecken. Mit welchem Gefühl wäre ich durch die
Nebelschwaden gezogen, hätte ich vor Ort gewusst, das hier Menschen
ermordet wurden? Doch unvoreingenommen diesen Ort besucht zu haben,
bedeutet für mich unvoreingenommen diesen Ort erspührt zu haben. Es
war eine drückende düstere, aber nicht feindselige Atmosphäre.
Ganz hinten im Tunnel, wo Massen von Erdreich den Ausgang versperren,
war mir tatsächlich etwas unwohl. Irgendetwas drängte mich zurück
Richtung Ausgang. Aber sonst war mein Eindruck mehr der von
„Faszination im Innern eines Berges“. Sicher spielt es eine
Rolle, mit welchem Respekt man einem Ort begegnet, aber
möglicherweise und vielleicht sogar ganz sicher, haben die Seelen
der hier gestorbenen keinen Anlass zum weiteren Verweilen gesehen.
Sonntag, 9. Juli 2017
Der Zeitreise-Bäcker
Zum Video | Zur Fotogalerie | In der beschaulichen Kleinstadt Norden,
an der ostfriesischen Küste, sorgt Familie Gerdes in der dritten
Generation für Brot und Gebäck. Doch die Bäckerei und Konditorei
in der Norder Innenstadt ist nicht wie andere ihres Fachs – denn
Heino und sein Sohn Jelto sind „Zeitreise-Bäcker“ ...
Jetzt werden sich manche in der
Backstube umsehen und nach einer auffälligen Maschine suchen, aus
der Schläuche, Drähte und Blitze zucken - doch weit gefehlt - hier
steht keine Zeitmaschine. Vielmehr ist die Betriebsstätte der Familie eine Zeitkapsel. Denn seit Jelto Gerdes Großeltern die
Bäckerei im Jahre 1929 übernahmen, hat sich hier nicht viel
verändert. Hier lebt das alte Handwerk fort – lebendig, wie eh und
je.
Wenn Jelto und seine Schwester Eske
morgens um drei beginnen die Brötchen und Brote für den nahenden
Morgen zu backen, beginnt die Zeitreise. Zunächst rückwärts – in
die Vergangenheit. In eine Zeit vor der Moderne.
Mit Ruhe und erfahrener Gelassenheit
scheint man hier noch nie etwas von „Stress“ gehört zu haben.
Auch, wenn es teils zügig gehen muss, damit Kneten, Formen, Gehen
und Backen nicht aus dem Takt geraten und ein gelungenes Brot
garantieren.
So wie Heino und Jelto nur Biomehl ohne
Zusatzstoffe verwenden und immer auf der Suche nach spannenden neuen
Zutaten sind, so gehen die Brote hier in Weidenkörben statt in
Kunststofformen. Brot muss gesund sein. Auch Industriesalz kommt
nicht in den Teig. „Meersalz ist viel gesünder“, sagt Jelto.
Streift man weiter durch die Bäckerei, gibt es überall etwas zu entdecken, das an die ferne Vergangenheit erinnert. Hier wird sauber gehalten, statt neu gestrichen. Hier wird Altes bewahrt, auch wenn es nicht mehr Teil des täglichen Bedarfs ist. Hier wird Geschichte gelebt.
In der Mehlkammer unter dem Dach werden
die Säcke tatsächlich noch mit einem Flaschenzug durch den
Dacheinstieg geladen. Der Flaschenzug ist zwar heute elektrisch
betrieben, aber dennoch: Die Tradition bleibt erhalten.
Familie Gerdes liebt das gesunde Brot
mehr als das Portemonnaie. Hier beginnt die Zeitreise in die Zukunft:
eine Zukunft, in der Ideale vor dem „alles verschlingenden
Wachstum“ kommen. Wo der Kunde zählt – und das kleine Glück.
Beim Zeitreise-Bäcker in Norden.
Montag, 22. Mai 2017
Luftschiffe in Ostfriesland | Der Einsatzhafen im ostfriesischen Hage
Zum Film | Zur Fotogalerie | Im Jahr 1914 wurde in Hage, östlich
der ostfriesischen Stadt Norden, ein militärischer Luftschiffhafen
errichtet, dessen Reste sich noch heute erkunden lassen. Hage war
damals der ideale Ort, um vom äußersten Nordwesten Deutschlands,
schnellstmöglich Großbritannien zu erreichen, und wurde neben
Nordholz zum bedeutendsten Luftschiffhafen der deutschen Geschichte.
Nach Beendigung des 1. Weltkriegs wurde
der Standort größtenteils von den Siegermächten abgerissen und der
Grund und Boden vorrangig landwirtschaftlich genutzt. Interessant
wurde Hage erst wieder zu Beginn des 2. Weltkriegs, als die Wehrmacht
dort kurzzeitig Flieger stationierte und nie vollendete Pläne zum
Einsatz von Flugzeugträgern schmiedete. Da der ostfriesische feuchte
Winter die Start- und Landebahnen allerdings größtenteils
unbrauchbar machte, kam es hier nie wieder zu einer bemerkenswerten
militärischen Nutzung.
Nach Ende des 2. Weltkriegs brachte man
in den ungenutzten Gebäuden Vertriebene unter und ein Krankenhaus
wurde errichtet. Die Bundeswehr lagerte noch für wenige Jahre
Kriegsmaterial ein, bis auch dieser „Mobilmachungsstützpunkt“
vollständig verschwand und nach und nach einer friedlich Besiedlung,
durch die Hager Bürger Platz machte.
Der Einsatzhafen besaß ein eigenes
Gaswerk, das den heute noch erhaltenen „Auftankturm“ der
militärischen Einrichtung versorgte, welcher die Luftschiffe der
Flotte mit Gas befüllte. Der Turm steht mittlerweile auf einem
unzugänglichen Firmengelände und ist stark baufällig.
Der alte Trafobunker am Hager Tief
gehört zu den letzten noch genutzten Gebäuden. Auf seinem Dach
wachsen mittlerweile junge Bäume und seine dicken Mauern dienen nun
landwirtschaftlichen Zwecken.
Ebenfalls am Hager Tief schwimmt eines
der in meinen Augen beeindruckendsten Relikte aus Nachkriegszeiten.
Wahrscheinlich gehört dieses Floss-artige „Brückenbauelement“
zu den jüngsten Teilen der Hager Militärgeschichte und wurde hier
von der Bundeswehr (zu Zeiten des Mobilmachungsstützpunks) weit nach
dem 2. Weltkrieg zurückgelassen.
Gleich neben dem auffälligen „Floss“
liegen drei geheimnisvolle Bunker am Ufer. Der Zweck von diesen drei
Rundbauten scheint bis heute nicht ganz geklärt. Sie haben keinen
erkennbaren Zugang und dienten vielleicht der Flugabwehr. Sollten sie
als Silo oder Tank genutzt worden sein, so sind mögliche Leitern an
den Außenwänden längst Geschichte und das Innere wurde mit
Erdreich aufgefüllt. Hätte man sie einstmals als bedachte
Rundbunker begehen können, so scheinen ihre Zugänge auf Bodenniveau
verschüttet worden zu sein.
Einzig ein Lüftungsschacht lässt sich
ausmachen, der am verstärkten Grund eines der Objekte ins Innere
führt. Am Ende des Schachtes biegt der Zugang nach links und rechts
ab – allerdings ist der Schacht so eng, dass man unmöglich
hindurchkriechen kann. Könnte dieser Schacht vielleicht Aufschluss
geben, zu welchem Zweck diese Bunker einst errichtet wurden?
Sonntag, 7. Mai 2017
Die alte Norder Genossenschaft
Zum Video | Zur Fotogalerie | In Norden steht (in der Raiffeisenstraße) ein altes
Fabrikgebäude, das seit vielen Jahren still die Zeit über sich
ergehen lässt. Hierher brachten zuletzt die Bauern des Umlandes ihre
Kornernte zur Lagerung – zu Zeiten, als hier die hiesige
landwirtschaftliche Genossenschaft ihren Sitz hatte. Heute ist das
Gebäude (ehemals Agravis), das wahrscheinlich zur selben Zeit erbaut wurde, wie die
nahegelegene ebenfalls verlassene Doornkaat-Brennerei, fast schon ein
vergessenes Museum. Von innen recht gut erhalten setzt selten jemand
einen Fuß in das unzugängliche Gemäuer. Alte Maschinen und Anlagen
scheinen unberührt. Es sieht fast so aus, als wäre hier die Zeit
stehen geblieben - wären da nicht auch hölzerne Zeitzeugen, die
nach und nach der Witterung erliegen ...
Donnerstag, 27. April 2017
Historischer Kanalverteiler in Köln
Zum Video | Zur Fotogalerie | Dieser über 100 Jahre alte historische
Kanalverteiler in der Kölner Innenstadt gehört zu den ältesten
Abschnitten der städtischen Kanalisation. Über zehn Jahre wurde er
nicht mehr geöffnet und inspiziert. Mehrere Abflüsse aus den
umliegenden Straßen fließen hier zusammen. Ein gespenstiger Ort,
dessen Architektur, die nur für die Dunkelheit entworfen wurde,
teils mehr an ein mittelalterliches Kloster, als an ein Konstrukt von
Abwasserrohren erinnert. Stadtentwässerungsbetriebe Köln
Sonntag, 16. April 2017
Ein Kraftwerk-Kühlturm von innen
Zum Film | Zur Fotogalerie | 2013 hatte ich die Möglichkeit einen
Kühlturm der Rheinenergie zu besichtigen, was ich mir natürlich
nicht nehmen ließ – denn viele fragen sich, wie so ein
Kraftwerk-Kühlturm von innen aussieht und wie er im Detail
funktioniert.
So ein Kühlturm dient, wie der Name schon verrät, zum Kühlen – und zwar von heißem Wasser, welches oft ein Nebenprodukt der Energiegewinnung ist. Wasser wird bei verschiedenen Arten von Kraftwerken zur Kühlung verwendet, und da man es nach seiner Erhitzung nicht einfach, heiß wie es nun ist, zurück in die Natur fließen lassen kann, lässt man es zuvor technisch erkalten. Hier kommt der Kühlturm zum Einsatz. Das heiße Wasser wird im unteren Teil des Turmes umgewälzt und dabei von riesigen Ventilatoren abgekühlt. Im oberen Teil des Turmes tritt der warme Wasserdampf aus und führt gleichzeitig einen Teil des erkalteten Kondenswassers zurück in den Kreislauf. Was oben aus dem Kühlturm austritt, ist zum größten Teil reiner Wasserdampf.
So ein Kühlturm dient, wie der Name schon verrät, zum Kühlen – und zwar von heißem Wasser, welches oft ein Nebenprodukt der Energiegewinnung ist. Wasser wird bei verschiedenen Arten von Kraftwerken zur Kühlung verwendet, und da man es nach seiner Erhitzung nicht einfach, heiß wie es nun ist, zurück in die Natur fließen lassen kann, lässt man es zuvor technisch erkalten. Hier kommt der Kühlturm zum Einsatz. Das heiße Wasser wird im unteren Teil des Turmes umgewälzt und dabei von riesigen Ventilatoren abgekühlt. Im oberen Teil des Turmes tritt der warme Wasserdampf aus und führt gleichzeitig einen Teil des erkalteten Kondenswassers zurück in den Kreislauf. Was oben aus dem Kühlturm austritt, ist zum größten Teil reiner Wasserdampf.
Sonntag, 26. März 2017
Auf Abenteuer im Romantik Hotel Reichshof in Norden
In diesem 87 minütigen Dokumentarfilm
wollte ich eigentlich nur mal ein wenig ausspannen – im Romantik
Hotel Reichshof in Norden. Eingecheckt in der größten Loft des
Hauses, mit Whirlpool, Champagner und Sauna, rechnete ich nicht
damit, was mir am späten Abend in der Cocktailbar des Hotels
widerfuhr, und mich auf eine waghalsige Idee brachte, die mich den
Rest dieser Nacht in Atem halten sollte …
Freitag, 24. März 2017
Trailer / Vorschau: Auf Abenteuer im Romantik Hotel Reichshof in Norden
„Auf Abenteuer“ im neuen Format:
Der erste Film der Abenteuerreihe (87min.) spielt im Norder Romantik
Hotel Reichshof. Hier gibt es nicht nur einiges zu entdecken – mit einem besonderen Gast läuft hier etwas ganz anders, als sich das die Hoteldirektion in der
Regel von ihren Besuchern erhofft …
Mittwoch, 11. Januar 2017
Alte Fürstenkutsche zu Lütetsburg
Zum Film | Zur Fotogalerie | Auf einer meiner Erkundungstouren
entdeckte ich diese alte Kutsche aus dem Familienbesitz des Grafen
Knyphausen. Das alte Gefährt aus Leder, Holz, Eisen und blauem Samt
steht verborgen in einer Scheune - eingedeckt von jahrzehntealtem
Staub. In ihr zu sitzen, war für mich ein ganz besonderes Gefühl -
eine Zeitreise mit bleibenden romantischen Eindrücken ...
Freitag, 25. November 2016
Der Norder Wasserturm
Zum Film | Zur Fotogalerie | Weit vor Sonnenaufgang stieg ich mit Udo Uphoff von den Norder Stadtwerken in den 1938 erbauten Wasserturm der ostfriesischen Kleinstadt Norden. Die Norder kennen den Turm, der alle Haushalte der Stadt mit konstantem Wasserdruck versorgt - doch selbst jenen, die ihn an einem seltenen "Tag der offenen Tür" betreten durften, blieb der spannendste Teil verwehrt: der Blick ins Herz des Turmes, den ich unter reinlichen Bedingungen für Euch gewagt habe, um eine kleine Dokumentation über diese simple aber wichtige technische Anlage zu drehen.
Montag, 7. November 2016
Der verborgene Aufzug im Freiburger Münster

Zum Video | Juni, 2004: Im Freiburger Münster gibt es einen kleinen Aufzug, der für den Turmwächter und das Personal gedacht ist, um schnellstmöglich auf die Höhe des Dachstuhls zu gelangen, ohne dafür 200 Treppenstufen bewältigen zu müssen.
Der aus den dreißiger Jahren stammende verborgene Aufzug ist so gut wie niemandem bekannt. Versehen mit einer Schiebetür, uraltem abgetretenen Parkett und einem in die Jahre gekommenen Telefon, ist die Fahrt in dem seltenen runden Aufzugschacht auch so etwas wie eine kleine Zeitreise …
Nun geht es für mich weiter auf den spannenden Dachstuhl des Münster. Ich bin gespannt, wie lange dieser kleine über 70 Jahre alte Aufzug noch seinen Dienst leisten wird.
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