Posts mit dem Label Spuk & Übernatürliches werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Spuk & Übernatürliches werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Sonntag, 9. Juni 2019
4. Teil - Ostfrieslands verschollene Schätze | Vom ostfriesischen Teufels-Schatz
Zum Film | Zur Schatzsuche | Wieder konnten wir ein neues Rätsel auf der Suche nach Ostfrieslands verschollenen Schätzen lösen und diesmal führte es uns von Schloss Lütetsburg direkt nach Mansingen in Westerstede. Als ich die Geschichte des Burgschatzes von Mansingen laß, rechnete ich damit auf die Grundmauern einer alten Burg zu stoßen, aber es kam viel spannender. Diese Burg wurde im 11. Jahrhundert aus Holz erbaut!
Hier hören statt lesen | In Ostfriesland erzählt man sich seit Jahrhunderten von einem Schatz, vergraben in einer Burg, bestehend aus purem Golde. Doch der Schatz scheint verloren, seit ein paar wackere Ostfriesen ihn zu heben versuchten und kurz vor ihrem Erfolg vom Teufel selbst gehindert wurden. Zwei Sagen gibt es, die sind sich auf solche Art ähnlich, das man nur davon ausgehen kann, die eine Burg habe der Anderen ihre Geschichte gestohlen.
Zuletzt soll um das Jahr 1800 in der Stinsenburg in Strackholt beinahe ein Schatz ausgegraben worden sein, während beim Heben eines bis an den Rand mit Gold gefüllten Braukessels ein Sechsspänner unter lautem Getöse vorbei rauschte. Der Kessel ward schon an den Rand des Lochs gehoben, da folgte dem eben vorbeigefahren Gespann ein einfacher Kreitwagen - gezogen von einer lahmenden Ente. Ein alter schwarzer Mann, welcher den Wagen kutschierte, fragte die erstaunten Schatzgräber, ob er das eben vorbeigefahrene Gespann noch einholen könne, da antwortete einer der erstaunten Glücksritter: „Bis zum letzten Tag nicht!“ Nun lachte der alte Kutscher hell auf und der Braukessel sank mit lautem Getöse in die Tiefen des Lochs und wurde auf immer vom Abgrund verschluckt.
Auf dem ehemaligen Burgplatz der bereits um 1400 aufgegebenen Mansinger Burg trug sich wohl eine ähnliche Geschichte zu. Die alten Grafen von Oldenburg sollen dort einen beträchtlichen Goldschatz vergraben haben, den ein paar mutige Männer unbestimmte Zeit später fanden und heben wollten. Schon als sie nach dem Gold gruben, hörten sie lautes Getrappel und sahen einen Vierspänner mit Höllenlärm an sich vorbeifahren. Erschrocken setzten sie ihre Arbeit fort und stießen als bald auf eine eiserne Kiste gefüllt mit Gold. Als diese bereits am Rand der Grube stand, hielt neben ihnen ein schwarzer Reiter auf einem riesigen Gockel mit rotgelben, wie Feuerflammen leuchtenden Federn. Er sah auf die Schatzgräber hinab und fragte sie mit dunkler Stimme: „Sprecht! Kann ich den Vierspänner, der gerade hier vorbeifuhr noch einholen?“ Da antwortete einer der völlig verängstigten Männer: „Das vermag nur der Teufel selbst.“ Kaum sprach er die Worte aus, da versank die eiserne Schatzkiste mit lautem Getöse in der Erde und ward nicht mehr freigegeben. Seit jenem Tag ist sicher, dass der Teufel selbst den Schatz bewacht. (TvL)
Ein wirklich wunderschöner Ort war das, so mystisch und verträumt im Wald gelegen. Hier konnte man die Geschichte förmlich noch spüren! Und der Hinweis? Gab es da einen weiteren Hinweis? Natürlich - und folgendes Rätsel gilt es nun zu lösen:
BK - Ein Pirat in aller Munde,
warf den Anker dort am Strand.
Die Erd' nicht fest, ist vorgelagert -
ganz im Westen groß durch Sand.
Wuchs auf der Düne einmal Wald?
„Sieben sind's - Ostfriesenland!“
Dort liegt der Schatz in tiefer Kälte,
durch den Piraten wohlbekannt.
Macht mit und helft mir das fünfte Rätsel zu lösen, damit wir gemeinsam Ostfrieslands verschollene Schätze finden können!
SO MACHST DU MIT
Wer online als Erster die Lösung auf der Schatzseite von ostfriesland.travel einreicht und wer am Infostein der Mansinger Burg am Tag dieser Veröffentlichung bis 14:30h als Erster an der Schatzkiste laut die Lösung sagt, gewinnt! In der Schatztruhe befindet sich ein Lösungshinweis, aber nicht nur das! Es gibt tolle Preise zu gewinnen - für eine unvergessliche Zeit in Ostfriesland! Nach 14:30 Uhr wird die Schatzkiste in der Tourist-Information Westerstede (Am Markt 2, 26655 Westerstede) zu den regulären Öffnungszeiten zu finden sein.
Sonntag, 26. Mai 2019
2. Teil - Ostfrieslands verschollene Schätze | Der verfluchte Schatz von Hesel
Hier hören statt lesen | Zu später Stunde ist im Gehölz bei Hesel ein fürchterliches Wehklagen zu hören. Die Bewohner des kleinen ostfriesischen Dorfes erzählen sich seit Generationen die schauerlichsten Geschichten um einen Ritter, der beim Versuch einen verschollenen Klosterschatz zu heben, vom Pferd fiel und sich das Genick brach – aber nicht durch ein Unglück, sondern durch einen schrecklichen Fluch.
Es trug sich zu, das die vor dem Schwedenheer fliehenden Mönche des Heseler Klosters einen Münzschatz unter einem Baum vergruben, damit das Geld nicht den plündernden Truppen des Dreißigjährigen Krieges in die Hände fiel. Den Baum, unter dem sie den Schatz vergruben, markierten sie mit einem eingeritzten Kreuz, sodass sie die Stelle später wiederfinden könnten.
Als dann viele Jahre später endlich Friede im Land herrschte, kamen zwei der Mönche zurück um den Hort zu heben, stellten aber fest, dass auf unerklärliche Weise alle Bäume mit einem Kreuz versehen waren. So sehr sie auch suchten - sie fanden die Münzen nicht. Vor Zorn über den Verlust sprachen sie da einen schrecklichen Fluch aus: “Wer ohne Recht den Schatz versucht zu heben, dem soll das Genick brechen und sein Geist soll verdammt sein, bis zum Jüngsten Tag ruhelos umherzuirren!“
So ist es wohl dem Ritter ergangen, der bis heute sein Wehklagen durch das Heseler Gehölz heulen lässt. (TvL)
Mit der kundgetanen Absicht, den Schatz nicht finden zu wollen, sondern nur über seine Geschichte berichten zu wollen, stieß ich in der ehemaligen Kirche des Klosters unter dem Altarstein auf eine weitere kleine Schatzkiste, die sich mithilfe meines geheimnisvollen Schlüssels öffnen ließ. Ein weiteres Rätsel kam zutage und ich konnte kaum erwarten zu erfahren, wohin mich die Worte auf der Karte diesmal führen würden:
SL - Von Geisterhand drauf hingewiesen -
im Keller unter blauem Blut.
Von flachem Wasser weit umgeben -
gefunden nur durch wahren Mut.
Wie heißt der Sitz, unweit liegt Hage,
Wo wuchs einstmals ein kleiner Berg?
Der Schatz war klein doch folgt der Sage,
vollbrachte er ein frommes Werk.
Macht mit und helft mir das dritte Rätsel zu lösen, damit wir gemeinsam Ostfrieslands verschollene Schätze finden können!
Wer online als Erster die Lösung auf der Schatzseite von ostfriesland.travel einreicht und wer im Heseler Wald, beim Kloster Barthe am Altarstein der Kirche, ab dem Tag dieser Veröffentlichung bis 14:30h als Erster an der Schatzkiste laut die Lösung sagt, gewinnt! In der Schatztruhe befindet sich ein Lösungshinweis, aber nicht nur das! Es gibt tolle Preise zu gewinnen - für eine unvergessliche Zeit in Ostfriesland! Nach 14:30 Uhr wird die Schatzkiste in der Tourist-Information Hesel (Leeraner Straße 1, 26835 Hesel) zu den regulären Öffnungszeiten zu finden sein.
Sonntag, 2. Dezember 2018
Die gräflichen Mumien von Bargebur
Zum Film | Zur Fotogalerie | In der Kirche zu Bargebur in Norden /
Ostfriesland, befindet sich die gräfliche Gruft der Knyphausens. Die
Gruft ist bis heute unberührt und verbirgt eine Besonderheit, die
nicht für jedermann betrachtenswert ist - denn die Särge sind
leicht verfallen und stehen zu Teil offen.
Viele haben schon Filmaufnahmen und
Fotos von Gruften und Särgen gesehen. Wenn die Kamera die mystische
Atmosphäre einer Grabstätte zeigt, so fragt sich manch einer, wie
es wohl im Innern der Särge aussieht - weil einen Einblick bekommt
man so gut wie nie. Die Schönheit des Todes ist sicherlich
umstritten - wichtig ist aber nur, mit welchem Respekt man den
Verstorbenen begegnet und das man die Begegnung nicht erzwingt. Wenn
sich hier in ruhiger Friedfertigkeit die Türen öffnen, so bin ich
mir sicher, dass die Toten auch offen für diese Bilder sind.
Betrachtet sie also mit Respekt und dieser Film schenkt Euch einen
besonderen Einblick.
Ganz beachtlich finde, wie gut erhalten
manch einer dieser Körper ist. Einer der Toten ist teilweise
mumifiziert. Haut liegt über den Wangen und dem Kieferknochen und
sogar das rechte Ohr ist größtenteils erhalten. Das wunderschöne
Rüschenhemd aus Leinen ist kaum beschädigt und ziert die Gebeine
mit würdevoller Schönheit ...
Sonntag, 21. Oktober 2018
Die Grafengruft der Evenburg
Zum Video | Zur Fotogalerie | Fast 400 Jahre lang nutzten die Grafen
von Wedel die Familiengruft unter der reformierten Kirche am Schloss Evenburg. Verborgen unter einer gewaltigen Klappe ruhen die adeligen
Gebeine von mehreren Generationen - unweit von dem Wohnschloss, wo
die Verstorbenen zuletzt lebten. Kirchenführer Günter Kambeck
erzählt hier über die Geschichte der Gruft und ihrer Erbauer und
öffnet die gerade frisch restaurierte Begräbnisstätte, die
neuerdings bei öffentlichen Führungen zu bestaunen ist. Ein
heilloses Chaos fand man hier vor. Vor der Restaurierung lagen die
Särge quer übereinander und die Knochen der Toten waren derart
verstreut, das man sie ohne Weiteres nicht mehr zuordnen konnte.
Manch ein Sarg war so verfallen, dass
man nur noch verrottetes Holz und Beschläge fand. Um so
erstaunlicher, was man mit der Rettung der Gruft und ihrer Bewohner
zustande brachte.
Sonntag, 24. September 2017
Gräber, Grusel und alte Särge – die St.-Bartholomäus-Kirche in Dornum
Zum Film | Zur Fotogalerie | Die St.-Bartholomäus-Kirche in Dornum
gehört sicher zu den gruselig-schönsten Orten in Ostfriesland. Alte
Buchen wachsen auf dem Friedhof der Kirche, die nachweislich aus dem
12. Jahrhundert stammt. So gewaltig sind die alten Bäume, dass es
bis zu fünf Mann braucht, um sie mit den Armen zu umfassen. Unter
der berühmtesten der dort wachsenden Buchen, stehen, wie in einem
Horrorfilm arrangiert, alte eiserne Kreuze, die gerade bei Nacht
einen gespenstischen Anblick bieten.
Eine weitere Sehenswürdigkeit wartet
unter der Kirche auf den Besucher, denn in einer Krypta stehen acht
Särge, die Geschichten aus grauer Vorzeit erzählen und kunstfertig
gearbeitet und verziert, die Besucher in ihren Bann ziehen ...
Freitag, 12. Mai 2017
Spuk im Colombischlösschen | Auf dem Dach der weißen Dame
Zum Film | Zur Fotogalerie | Eine der bekanntesten Freiburger Spuklegenden ist „die weiße Dame auf dem Dach des Colombischlösschens“. Seit Jahrzenten wird sie dort immer wieder gesehen. Bei Nacht in einem weißen Kleid – umherirrend zwischen den Türmen des heutigen archäologischen Museums der Stadt Freiburg.
Wenn dort auf dem Dach in manchen Nächten ein Geist gesehen wird, so dachte ich mir, dann ist dieses Dach, das so gut wie nie betreten wird, ein spannender verborgener Ort, zu dem viele hinaufschauen - aber niemand weiß, wie es da oben aussieht. Also machte ich mich auf den Weg, dieses Dach mit Genehmigung der Museumsverwaltung in Augenschein zu nehmen.
Die weiße Dame, die dort des Nachts spukt, ist aller Vermutung nach Maria Cristina von Colombi die am Vorabend Ihrer Hochzeit mit dem Grafen Richard von Kageneck unter mysteriösen Umständen verstarb.
Leider war es mir nicht möglich das Dach bei Nacht zu begehen, aber kann man im Negativ der Bilder des Daches vielleicht etwas Ungewöhnliches erkennen?
Ein Geheimnis des Colombi-Schlösschens blieb auch für mich bisher ungelüftet. Denn im unterirdischen Dunkel des prachtvollen Baus wartet noch ein geheimer Stollen auf seine Erkundung ...
Abonnieren
Posts (Atom)





