Sonntag, 13. Juni 2021

„Steinzeit-Forschung“ zu vergangenen Hochkulturen



Zum Film | Die vom modernen Menschen meiner Zeit erdachten Geschichten über die von ihnen so genannte „Steinzeit“, sind sehr wagemutig. Man malt anhand von Steinformationen, einfacher Keramik und nicht verstandener Architektur ein Bild des frühen Menschen, ohne irgendeine handfeste Information zu besitzen, die all diese Thesen stützen könnten. Denn anscheinend hinterließen uns die frühen Menschen keinerlei Aufzeichnungen.

Auch die Unterteilung in erdachte Völker anhand von Winkelausrichtung und Zierde, Material und Verarbeitung an Keramikgefäßen, oder den Höhen, Längen und Grundformen bei sogenannten Hünengräbern, ist amüsant, sagt aber nichts über deren Erbauer aus. Man sollte lieber ehrlich zugeben: Im Grunde genommen wissen wir nichts. Rein gar nichts.


Man schreibt Bücher darüber, welchen Weg der primitive Steinzeitmensch nahm, wo er sich verletzte und was er dabei aß. Man ist erstaunt das er eine Muschel aus einer entfernten Region besaß, während man aus den wenigen zur Verfügung stehenden Bruchstücken romantische Geschichten formt, die keinem Forscher wirklich von Nutzen sind. Um aber genau das zu kaschieren, beschäftigt man sich in Endlosschleifen mit Details und betitelt alles unerklärliche als kultisch. Ich möchte hier niemandem zu nahe treten oder seine Leistung schmälern. Ich möchte nur betonen, dass eine Fliege, die über Jahrzehnte keinen Elefanten hervorbrachte, eben nichts anderes als eine Fliege bleibt und deutlich feststellen, das Scherben keine Gedankengänge offenbaren.

Die Selbstversorger der Urzeit hatten laut Wissenschaft also nichts besseres zu tun, als sich den lieben langen Tag mit der Errichtung von abertausenden Kultstätten zu beschäftigen - auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Ganze Länder sind geradezu überzogen mit sogenannten Kultstätten. Niemand kann sie zählen. Aber sind es nicht viel eher wir, heute, die nach dem Sinn des Lebens suchen, da wir uns seit Jahrtausenden immer weiter von der Natur entfernen? Der frühe Mensch hatte vom Sinn des Lebens sicher weit mehr Ahnung, als alle Generationen nach ihm, denn er selbst war das Leben und dessen anteiliger Sinn. Er war Teil der intakten Natur.

Wer waren diese Menschen, was beschäftigte sie wirklich und was könnten wir von ihnen lernen? Die „steinzeitlich anmutende“ Forschung der Moderne, scheint an einer Hochkultur zu scheitern. Einer ihr überlegenen vergangenen Kultur, die nicht wie erdacht in unzählige Kulturen gesplittet war. Nein, die frühen Menschen Europas standen sehr wohl in engem Kontakt zueinander - denn das bezeugen ihre Hinterlassenschaften: Sie ähneln einander auf unübersehbare Weise und bezeugen geradezu eine weitreichende Kultur von friedfertigen Menschen, die ohne Zierde und egozentrische Darstellung in harmonischer Verbundenheit zueinander gelebt haben. Woher kommen sonst die weitverbreiteten Megalith-Bauten, wie etwa die so genannten Hünengräber und die gefundenen Keramiken mit fast einheitlicher Form und Symbolik, wenn die Steinzeit’ler nicht miteinander in Verbindung standen?

Wer glaubt das der Mensch der moderne hoch entwickelt sei, während er am Abend in eine flimmernde Plastikbox starrt, dabei chemisch angereicherte Extrakt-Mischungen isst, und verlernt hat ohne Strom und organisierter Versorgung zu überleben, der irrt. Der moderne Mensch wurde geradezu lebens-unfähig. Aber der frühe Mensch wusste wie man in der Natur und mit der Natur lebt, ohne auf Notwendigkeiten und Annehmlichkeiten verzichten zu müssen. Er fror zum Beispiel nicht, da er sich natürlich ernährte und mit atmungsaktiver wasserabweisender und bestens isolierter Kleidung schützte. Kleidung, weit effektiver als alle modernen Materialien unserer Zeit. Alles was der Mensch im Leben braucht, bietet ihm die Natur. Pur und direkt - ohne abwegige Fabrikation. Wir befinden uns heute in einer Sackgasse der Zwangsvorstellungen - hinter uns eine Spur der Zerstörung.

Wer waren die Frühen Menschen, was haben sie uns wirklich hinterlassen und was können wir von ihnen lernen?

Unsere frühesten Vorfahren: das Volk, das ohne Zwang und Wahn in Harmonie mit der Natur lebte - in einer Zeit, weit vor den ersten Kriegen.Ja, auch das ist bekannt: die Menschen der Steinzeit lebten in friedlicher Harmonie, denn die ersten Spuren von kriegerischen Auseinandersetzungen fand man erst ab der Bronzezeit. 

Besaßen unsere Vorfahren den Schlüssel zu Frieden und Freiheit? Gibt es vielleicht sogar mehr steinzeitliches Wissen, dass sie uns hinterließen? Wurde da etwas übersehen? Ich gehe diesen Fragen nach, denn es gibt da eine historische Quelle, die allem Anschein nach Antworten auf nie gestellte Fragen bereit hält ...

Sonntag, 6. Juni 2021

6000 Jahre alte „Ritterburgen“ und geheimnisvolle Symbole



Zum Film | Es gibt eine interessante symbolische Grundspur quer durch die der Geschichte der Menschheit. Es ist der vielfach geteilte Kreis der „Steinzeit“.
Der Kreis war wohl das erste bedeutungsvolle Symbol der Menschheit - neben einfachen teils verbundenen Strichen und Zickzack- Formen und Spiralen. Als Kreislauf treibt der Kreis alles auf Erden an und beschäftigt den Geist, wie auch die Natur. Ihn in Hälften, Viertel und weitere Stücke zu unterteilen dient der Orientierung innerhalb eines Kreislaufs.

Die ältesten Bauwerke Europas hat man in kreisrunden Formen entdeckt, die in ihrer Architektur auch mehrfach unterteilt wurden - meist mittels einer Vierteilung durch ein Kreuz, oder durch weitere Stücke, ähnlich wie bei einem Kuchen. Diese Geometrie kam bei den meisten entsprechenden Anlagen durch Eingänge oder Tore zur Geltung - erbaut in Erdwällen, durch Holzpfosten oder Steinsetzungen.
Auch Tag und Nacht, die Sonnenwendtage und Weitere, wurden seit der Steinzeit mit durch Linien geteilte Kreise dargestellt. Das daraus entstandene Kreuz eilte bis heute durch alle bekannten Länder und wurde zur scheinbar unsterblichen Symbolik der Menschheit. Auch die ersten Schriften, wie etwa Runen, entstanden wohl in geteilten Kreisen. Ihre Datierung wurde gerade erst um Jahrhunderte zurückversetzt - durch den Fund eines beschrifteten Knochens.
Das Runen sehr viel älter sein könnten als gedacht, ist bisher nicht wissenschaftlich anerkannt. 


Auch die Spirale - als Sinnbild für den in Phasen auf und abschwellenden Zyklus, der immer wiederkehrend in einem Kreislauf endet, entstammt dem Kreis. Man kann zurecht behaupten, das alles dem Kreis entspringt und was wir auch darstellen, es ist immer im weiteren Sinne aus einem Kreis/lauf entstanden.
Der sechsfach unterteilte Ur-Kreis ist das Symbol des Jahreszeiten-Kreises - dem Jul, welches sich in der Tradition verschiedener Länder bis heute erhalten konnte.
Die weltweit angesiedelten megalithischen Kreisanlagen sind allergrößten Teils längst vergangen - einzig die Luftbildarchäologie konnte die ferne symbolische Vergangenheit sichtbar machen - in einem erstaunlichen geografischen Ausmaß. Doch es gibt auch noch erhaltene Anlagen - ganze Burgen sogar: kreisrund oder sechseckig wie das Jul-Rad.
Ja, man baute Burgen weit vor dem Mittelalter - möglicherweise sogar tausende Jahre zuvor, aus Holz und aus Stein. Laut den Oera-Linda-Handschriften geschah dies zunächst nicht zur Verteidigung, sondern allein um dem Wetter zu trotzen. Diese Burgen bestanden (und bestehen noch heute) aus Türmen, Häusern und Nebengebäuden - ganz so wie die des Mittelalters, nur das sie hauptsächlich rund angelegt wurden. Material und handwerkliche Bauart sind interessanter Weise identisch mit denen der sogenannten Ritterburgen. Dies ist bekannt, aber man hat bisher keine Verbindung zwischen den Bauwerken gesehen und wird diese wohl auch vehement abstreiten. 
Wir können davon ausgehen, dass mittelalterliche Burgen auch auf steinzeitlichen Grundmauern entstanden und ihre Datierung in einigen Fällen sogar falsch sein könnte, was unzählige Umbauten im wahrsten Sinne des Wortes „untermauern“. Die Noragen hinterließen uns auf Sardinien kreisrunde Burganlagen und sogar in Deutschland findet man ähnliche Gebäudereste, wie auch in vielen weiteren Ländern.
Die Hinterlassenschaften der Steinzeit werden unterschätzt - schon allein dadurch, das man Schwierigkeiten hat, die Geschichten der fernsten Vergangenheit zu rekonstruieren - zumal die hinterlassene Bildsprache der Jungsteinzeit mehr als dürftig ist, denn die Kultur der frühen Menschheit legte anscheinend keinen großen Wert auf eine unüberschaubare Welt der Symbolik und Zierde. 
Es scheint fast so, als hätten die „Megalith-Völker“ Symbole und große Zierde in den Jahrtausenden ihrer friedlichen Entwicklung gemieden. Wer sich in intakter Natur bewegt, der braucht wohl keine Zierde und Symbolik, denn all das findet er in der Schönheit und Sprache der Natur selbst. Ihr zu ehren malte man vielleicht den ersten Kreis und richtete sich dann nach ihm aus. Der Kreis mit all seinen unterteilbaren Möglichkeiten - das Ur-Symbol der Natur. 

Ich begebe mich auf eine Reise. Eine Reise, die mich auch zu alten Burgen und Symbolen führt und erstaunliches offenbart …


Sonntag, 7. Juni 2020

Die verschlossenen Tunnel von Fürstenau





Zum Film | Wie habe ich mich gefreut, als ich per Mail die Einladung erhielt, die verborgenen Tunnel von Fürstenau zu erkunden - wobei es erst einmal in die Höhe ging, bevor ich die Tiefen des historischen Städtchens im Osnabrücker Landkreis erkundete.

Schnell sprach sich herum, dass ein Abenteurer die Stadt besucht und kurzerhand wurde so manch rostiger Schlüssel vom Haken genommen, um gemeinsam dem Verborgenen auf die Spur zu kommen. Ein aufregender Tag - nicht nur für die Fürstenauer ...
Irgendwie wusste niemand so recht, wie es in den dunklen Gängen unter der alten Burganlage aussah, da sie seit Jahrzehnten verschlossen waren. Ja, sogar das Bauamt war ratlos und so beschloss Bürgermeister Benno Trütken einen erfahrenen Mann vorzuschicken, um den Zustand und die Begebenheiten unter seinem Rathaus zu erkunden.




Es ist ausgesprochen besonders, einen Jahrzehnte verlassenen Ort zu betreten. Wo man einen Fuß hinsetzt, was man findet und sieht, alles ruhte seit Langem in Dunkelheit und Stille. Wir bewegen uns täglich in wissentlich geprüfter Umgebung. An Orten, die ständig unter dem Einfluss von Menschen stehen. Die sicheren Pfade zu verlassen und vergessene Orte zu erkunden, gehört zu den spannendsten unvorhersehbaren Erlebnissen, die nur sehr wenigen Menschen zu Teil werden.

Sonntag, 26. Januar 2020

Das Geheimnis der Nacht - Eine Reise ins Dunkel der Schatten



Zum Film | Wie still kann die Welt sein - wie schaurig die Nacht. Laternen tauchen ein ins Dunkel und geben preis, was der Tag nicht zu offenbaren vermag. Der Nebel ist ein Freund der Nacht. Er streut das karge Licht und verhüllt das Ziel des unsicheren Blickes. In ihm verborgen - das Geheimnisvolle, das Übersehene.
Mein Weg führt mich zum Friedhof - gleich hinter dem Marktplatz - vorbei an einem Geheimnis, das ich noch nicht preisgebe. Hier leuchten die roten Flammen. Sie weisen aus der dunklen Tiefe hinauf an die Oberfläche der Vergangenheit. Der Nebel scheint hier besonders dicht. Oder ist es die Dunkelheit, die der Linse der Kamera den Blick verweigert?


Ich mache mich auf den Weg in den alten Stadtkern. Gelockt von Geräuschen und Schatten.
Die Geschichte ist hier allgegenwärtig. In der Stille scheint sie aus Holz und Stein zu singen. Leise Töne aus vergangener Zeit. Mir scheinen die Strophen weit hergeholt - doch die ungeschriebenen Zeilen überdauern in einer anderen Dimension. Sie sind frisch wie die feinen Tropfen des Dunstes, der sich an meinen Kleidern niederlässt.
Nichts was in diesen Straßen geschah, ist vergangen. Die Stadt hält jedes Geschehnis in sich. Was vor hundert Jahren gesprochen, hallt noch heute durch die verwandelten Gassen. Des Nachts - wenn dicke Nebelschwaden durch die Reihen der Häuser ziehen.

Ich bin nicht der einzige Wanderer hier. Nicht der Letzte, den Nacht ruft.

Ein Rauschen scheint unter dem Pflaster emporzusteigen. Ein gusseiserner Deckel schützt es vor der unsteten Welt. Manch ein Licht ist schon seit Langem erloschen. Doch die Zeit wird kommen, da streut es sich erneut des Nachts im Nebel.

Mich zieht es noch einmal zurück zur Sylvester-Kirche. Die alten Kreuze und erhabenen Mauern sollen meine Wanderung noch einmal schmücken. Schön schaurig. Danke dir, Nacht. Danke dir, Stille. Ohne Euch wäre die Welt ein Ort ohne Erkenntnis. Ein Leben ohne tieferen Sinn.

Sonntag, 15. Dezember 2019

Geheimnisvolle Lippoldshöhle - Deutschlands nördlichster Erdstall?





Zum Video | Erdställe sind künstliche, möglicherweise megalithische, Höhlen, die eines der größten Rätsel der mitteleuropäischen Geschichte darstellen. Hauptsächlich in Bayern und Österreich aufzufinden, hat man in diesen Höhlen keine Hinterlassenschaften ihrer Erbauer gefunden und auch den Abbau von Erzen hat man widerlegen können.
Bisher sind ungefähr 800 dieser Erdställe bekannt und kartiert. Forscher schätzen ihre Anzahl aber auf mehrere Tausend Höhlen.
Ihre Datierung macht den Wissenschaftlern zu schaffen – zumal die teils mehrere tausend Jahre alten Gangsysteme manches Mal unter mittelalterlichen Höfen mit einem Eingang durch deren Keller zu finden sind. Hier fällt allerdings auf, dass diese Eingänge keinesfalls in die Architektur der besagten Keller einfließen. Sie wirken wie Fremdkörper – wie Tore in eine andere Welt. 


Bei der Lippoldshöhle stößt man auf eine Besonderheit unter Erdställen. Anders als bei anderen ihrer Art, findet sich hier kein einzelner Eingang - ausschließlich durch einen engen Schlupf begehbar. Erdställe haben immer nur einen Eingang, der gleichzeitig auch als Ausgang dient. Nun könnte man sagen, dass dies ein sicheres Zeichen dafür sei, dass die Lippoldshöhle kein Erdstall ist. Aber glauben wir der Erzählung, dass die Höhle einst zum Teil gesprengt wurde und betrachten dabei die Verwitterungsspuren an der Felswand, so wird einem schnell klar, dass die heutigen Eingänge früher einmal durch natürliches Felsmassiv verschlossen waren. Es gab also möglicherweise nur einen Eingang, denn der Moosbewuchs an den heutigen Öffnungen ist, im Gegensatz zum Rest der Felswand, sehr viel jünger als an den umliegenden Felsen. Die drei vermeintlichen Zugänge scheinen mir nach näherer Betrachtung also jung und nicht natürlichen Ursprungs. Addiert man zu dieser Tatsache die Eigenheiten der Höhlenarchitektur, so erkennt man in der Lippoldshöhle eindeutig einen Erdstall. Aber ein Erdstall so weit im Norden Deutschlands – das wäre meines Wissens nach, eine kleine Sensation.

Der Volksmund berichtet, dass Zwerge die Tunnel gruben und wenn man diese fremdartigen Löcher entdeckt, hält man dies, mit staunendem Blick, durchaus für denkbar.
Bei vielen Erdställen fand man sogenannte „unmögliche Bauspuren“. In nur 40 cm breiten Durchlässen finden sich in manchen Erdställen Meißelspuren längs der Rundung. Diese Meißelspuren sind mit einem normal großen Hammer und Meißel nicht zu realisieren, da sich in den Löchern kein Platz befindet, um mit dem Hammer auszuholen. Man hätte die Löcher quer oder schräg zur Öffnung schlagen müssen, was aber nicht der Fall war.

Was also ist das Geheimnis der Erdställe?

Sonntag, 8. September 2019

Der Fluchtgang von Schloss Lütetsburg



Zum Film | Seit Generationen erzählt man sich in Ostfriesland vom Geheimgang auf Schloss Lütetsburg. Unter dem Schloss soll es einen Fluchttunnel gegeben haben, der geradewegs zur Kirche im benachbarten Hage führte. In diesem Film gehe ich gemeinsam mit Tido Graf zu Inn und Knyphausen den wenigen Spuren nach, die nach Jahrhunderten von Umbauten und Bränden geblieben sind. Auch wenn vieles spekulativ anmutet - der Eingang zum Tunnel scheint tatsächlich erhalten und es gibt sogar deutliche Hinweise auf dessen wahre Existenz.


Erst beim Filmschnitt der kleinen Dokumentation fiel mir auf, dass wenn man den Beschreibungen der Augenzeugen folgt, genau an der Stelle, wo eine kleine Treppe in die Tiefe des Ganges geführt haben muss, ein steinerner Sockel den Abstieg versperrt. Aber nicht nur das. Das verputzte Mauerwerk an der Wand oberhalb des Eingangs ist deutlich verfärbt, so wie man es bei feuchtem Mauerwerk kennt. Wenn der Eingang seit unbekannter Zeit voller Wasser stand, so gibt das alte Mauerwerk immer noch Feuchtigkeit ab – genau da, wo eine Wandvertiefung den aufrechten Gang beim Abstieg in den Fluchttunnel ermöglichte. Wurde der Gang hier zugemauert? Befindet sich unter diesem Sockel die Treppe hinab in die Tiefe eines seit Jahrzehnten verschlossenen Geheimgangs?


Sonntag, 4. August 2019

Mittelalterlicher Geheimgang wiederentdeckt



Zum 1.Teil | Zum 2. Teil | In einem Eiskeller tief im Wald, an einem unbekannten Ort, soll einer Sage nach ein 500 Jahre alter Geheimgang ins Erdreich führen, der von dort bis zu einer 1,5 Kilometer entfernten Burg reicht. Doch ein verschüttetes Loch gab sein Geheimnis bisher nicht Preis. Da sei weiter nichts. „Nur ein Loch - kaum eine Armeslänge tief.“ So etwas gibt es oft und dem Entdecker bleibt meist nichts als ein Traum. Doch nicht hier, wie sich herausstellte, denn hinter einem großen Stein wartete ein Jahrhunderte altes Geheimnis auf seine Entdeckung ...





Selbst wenn jemand in das Loch kriecht, was in den allermeisten Fällen sehr unwahrscheinlich ist, kann man nicht sehen, dass der Gang hinter einem Stein verborgen noch weiter geht. Erst wenn man sich in die tiefste Ecke der linken Seite quetscht, gibt der Stein den Blick in den Gang frei. Seit Generationen hat dies möglicherweise niemand bemerkt und meine Entdeckung sorgte für ungläubiges Staunen bei dem Mann, der bereits mehrfach diesen Raum besuchte und erkundete. Alle hielten die Geschichte vom Geheimgang für ein Märchen. Bis heute ...