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Sonntag, 16. Juni 2019

5. Teil - Ostfrieslands verschollene Schätze | Der Störtebeker-Schatz von Borkum



Zum Film | Zur Schatzsuche | Wen wundert es, das mich meine letzte Reise auf der Suche nach Ostfrieslands verschollenen Schätzen auf eine Insel führte. Was wäre eine Schatzsuche ohne Piraten? Dank Eurer Mithilfe fuhr ich nach Borkum, um folgender Legende nachzugehen:

Hier hören statt lesen | Die Borkumer Woldedünen waren einst mächtige Sandberge, die zur offenen See Ostfrieslands hin, steil abfielen. Ob ein längst gefällter Wald den Dünen seinen Namen gab, ist unwahrscheinlich. Die äußersten Dünen der Südspitze sind schon längst dem Meer verfallen und niemand kann ganz genau sagen, wie die Süddünen um das Jahr 1400 beschaffen waren. Zu dieser Zeit nämlich soll der berühmte Freibeuter Klaus Störtebeker einen gewaltigen Schatz in den Dünen vergraben haben - kurz vor seiner unheimlichen Hamburger Hinrichtung.
„Wenn die Woldedünen könnten sprechen, würde es ganz Borkum nie an Geld gebrechen“, heißt es im Borkumer Volksmund. Ja, flüsternde Stimmen behaupten sogar, das die Dünen immer wieder Teile eines Schatzes freigegeben hätten. In Marienhafe war Störtebeker den Ostfriesen bekannt und an der Ems soll er große Beute gemacht haben, während sein Schiff auf den Raubzügen immer wieder an Borkum vorbeifuhr. Doch der Wind peitscht den Sand über Meer und Land und die Wellen ziehen alles in die Fluten, das nicht fest genug ist ihrer Kraft standzuhalten. Wenn die Einheimischen Borkumer früher nach den Eiern der Seevögel suchten, träumte manch einer vom großen Fund - vom Gold der Piraten. (TvL)



Auf Borkum selbst rechnete ich gar nicht mit einem weiteren Schatz, den ich dunklen Räumen unter den Woldedünen fand. Doch auch wenn meine spannende Reise, die uns so viel über die wahren Schätze Ostfrieslands lehrte, hier endete, geht es für Euch noch einmal lohnend weiter - mit der Lösung des letzten Rätsels:

NL – Altes geht und Neues kommt -
führt sie sicher durch die Wellen.
Erlosch'nes Licht in Flammen stand,
Darf vor Ostfriesland nicht zerschellen.
Wer ist der Neue auf der Insel,
neu, so wie sein Name auch?
Löst du dieses letzte Rätsel,
wirst Du ihn erklimmen bald.


Macht mit, löst das Rätsel und gewinnt einen der beiden letzten Schatzsuche-Preise:

SO MACHST DU MIT

Wer online als Erster die Lösung auf der Schatzseite von ostfriesland.travel einreicht und wer in der Tourist-Information von Borkum ab dem Tag dieser Veröffentlichung als Erster an der Schatzkiste laut die Lösung sagt, gewinnt! Die besten Chancen habt ihr heute bis 14:30h. In der Schatztruhe befindet sich ein Lösungshinweis, aber nicht nur das! Es gibt tolle Preise zu gewinnen - für eine unvergessliche Zeit in Ostfriesland!

Montag, 1. Januar 2018

2. Teil - Verschüttet im Lütetsburger Schlosspark

https://www.youtube.com/embed/WRa0Hd23FBg?list=PLBBGeJwUHm1qGTQUvl5jFCRPg-ZOvOYeg


Zum Video | Auf der Suche nach dem verschütteten Bunkereingang des Manningaberges im Lütetsburger Schlosspark, versuchten wir es diesmal mit einem Sondierstab, da wir zuletzt mit dem Metalldetektor keine Fortschritte, erzielten. Die neue Metode erwies sich als sehr effizient und wir machten tatsächlich einige interessante Entdeckungen, die uns Schritt für Schritt näher ans Ziel bringen.

Sonntag, 12. November 2017

1. Teil - Verschüttet im Lütetsburger Schlosspark

https://www.youtube.com/embed/HjVvODexRSI?list=PLBBGeJwUHm1qGTQUvl5jFCRPg-ZOvOYeg


Zum Video | Im Lütetsburger Schlosspark, der gräflichen Familie Knyphausen, birgt der Manningaberg ein Geheimnis im Innern seines Erdreichs. Einst wurde hier ein Schutzraum in die Tiefe gegraben, der im Falle eines Bombenangriffs Sicherheit bieten sollte. Wir begeben uns auf die Suche nach dem verschütteten Eingang des Bunkers. Doch niemand der heute noch lebt, hat ihn je betreten ...

Sonntag, 8. Oktober 2017

4. Teil - Das Geheimnis von Schloss Lütetsburg



Zum Film | Da wir davon ausgehen, dass die Kelleranlage hinter der zugemauerten Türe der Vorburg des Lütetsburger Schlosses größer ist, als bisher gedacht, entschlossen wir uns zu einem Gespräch mit der ostfriesischen Landschaft, die sich professionell an der Grabung beteiligen könnte. Parallel eröffnen wir die Möglichkeit einer weiteren Grabung im Schlosspark. Hier wurde unter dem Manninga-Berg im Zweiten Weltkrieg ein Bunker angelegt, der mittlerweile verschüttet ist. Niemand der noch lebt, hat diesen Bunker je betreten oder weiß welche Geheimnisse er verbirgt. Allein der ungefähre Standpunkt des ehemaligen Eingangs ist bekannt.

Sonntag, 6. August 2017

Tod im Melaten-Bunker

https://goo.gl/photos/AqAJuhsbb42zgg346

Zur Fotogalerie | Zum Film | Im dichten Gestrüpp, unsichtbar für die Besucher des Kölner Melatenfriedhofs, liegt der Eingang zu einem unberührten Kriegsschauplatz. Efeu hängt herunter und auf den Treppenstufen, die hinab in die Tiefe führen, hat sich eine dicke Schicht Moos und Erde niedergelassen. 
 
Hier geht es in eine Bunkeranlage aus dem Zweiten Weltkrieg, die eingewachsen und vergessen, eine tragische Geschichte erzählt und „unberührte“ Zeugnisse der Vergangenheit bewahrt.
Ein langer gewölbter Gang erstreckt sich vor mir – ein Gang, der am 31. Oktober 1944 während eines Bombenangriffs eine Zuflucht-suchende Hochzeitsgesellschaft direkt in den Tod führte. Über 100 Menschen trafen sich an jenem Tag, um mit dem glücklichen Hochzeitspaar zu feiern – dann plötzlich: Fliegeralarm.



Wahrscheinlich fühlte sich die Hochzeitsgesellschaft in den kurzum aufgesuchten Schutzräumen sicher. Doch weit gefehlt. Eine Fliegerbombe traf genau auf einen schwachen Punkt des Bunkers: den Luftschacht. Ihre Zerstörungskraft riss ein Loch in den massiven Beton und die Druckwelle der Detonation zerriss die Lungen aller Anwesenden auf der Stelle. Keiner überlebte.
Noch heute zeugt ein halb verschütteter Nebenraum von dem Unglück. Inmitten der Anlage sind die Trümmer des Einschlags nie beseitigt worden – alles scheint vollkommen unberührt. Doch nicht nur die Trümmer des Bombeneinschlags findet man hier unten. Zwei Spinte wurden in den 40er Jahren zu Aktenschränken umfunktioniert, um Totenscheine und Dokumente des Leichenfuhrwesens zu bewahren. Die Spinte stehen offen und ein großer Teil der Papiere bedeckt den Boden um sie herum.

Montag, 22. Mai 2017

Luftschiffe in Ostfriesland | Der Einsatzhafen im ostfriesischen Hage

https://goo.gl/photos/JSWmjwH3puUubNKm8


Zum Film | Zur Fotogalerie | Im Jahr 1914 wurde in Hage, östlich der ostfriesischen Stadt Norden, ein militärischer Luftschiffhafen errichtet, dessen Reste sich noch heute erkunden lassen. Hage war damals der ideale Ort, um vom äußersten Nordwesten Deutschlands, schnellstmöglich Großbritannien zu erreichen, und wurde neben Nordholz zum bedeutendsten Luftschiffhafen der deutschen Geschichte.

Nach Beendigung des 1. Weltkriegs wurde der Standort größtenteils von den Siegermächten abgerissen und der Grund und Boden vorrangig landwirtschaftlich genutzt. Interessant wurde Hage erst wieder zu Beginn des 2. Weltkriegs, als die Wehrmacht dort kurzzeitig Flieger stationierte und nie vollendete Pläne zum Einsatz von Flugzeugträgern schmiedete. Da der ostfriesische feuchte Winter die Start- und Landebahnen allerdings größtenteils unbrauchbar machte, kam es hier nie wieder zu einer bemerkenswerten militärischen Nutzung.
Nach Ende des 2. Weltkriegs brachte man in den ungenutzten Gebäuden Vertriebene unter und ein Krankenhaus wurde errichtet. Die Bundeswehr lagerte noch für wenige Jahre Kriegsmaterial ein, bis auch dieser „Mobilmachungsstützpunkt“ vollständig verschwand und nach und nach einer friedlich Besiedlung, durch die Hager Bürger Platz machte.

Der Einsatzhafen besaß ein eigenes Gaswerk, das den heute noch erhaltenen „Auftankturm“ der militärischen Einrichtung versorgte, welcher die Luftschiffe der Flotte mit Gas befüllte. Der Turm steht mittlerweile auf einem unzugänglichen Firmengelände und ist stark baufällig.
Der alte Trafobunker am Hager Tief gehört zu den letzten noch genutzten Gebäuden. Auf seinem Dach wachsen mittlerweile junge Bäume und seine dicken Mauern dienen nun landwirtschaftlichen Zwecken.
Ebenfalls am Hager Tief schwimmt eines der in meinen Augen beeindruckendsten Relikte aus Nachkriegszeiten. Wahrscheinlich gehört dieses Floss-artige „Brückenbauelement“ zu den jüngsten Teilen der Hager Militärgeschichte und wurde hier von der Bundeswehr (zu Zeiten des Mobilmachungsstützpunks) weit nach dem 2. Weltkrieg zurückgelassen.

Gleich neben dem auffälligen „Floss“ liegen drei geheimnisvolle Bunker am Ufer. Der Zweck von diesen drei Rundbauten scheint bis heute nicht ganz geklärt. Sie haben keinen erkennbaren Zugang und dienten vielleicht der Flugabwehr. Sollten sie als Silo oder Tank genutzt worden sein, so sind mögliche Leitern an den Außenwänden längst Geschichte und das Innere wurde mit Erdreich aufgefüllt. Hätte man sie einstmals als bedachte Rundbunker begehen können, so scheinen ihre Zugänge auf Bodenniveau verschüttet worden zu sein.
Einzig ein Lüftungsschacht lässt sich ausmachen, der am verstärkten Grund eines der Objekte ins Innere führt. Am Ende des Schachtes biegt der Zugang nach links und rechts ab – allerdings ist der Schacht so eng, dass man unmöglich hindurchkriechen kann. Könnte dieser Schacht vielleicht Aufschluss geben, zu welchem Zweck diese Bunker einst errichtet wurden?

Dienstag, 17. Januar 2017

Der Freiburger Schlossbergbunker und die Bächlegruft

https://goo.gl/photos/rSeazkmMhCs8Ssqh9


Zum Film | Zur Fotogalerie | Der Freiburger Schlossberg hütet seit Jahrhunderten viele Geheimnisse. Der bewaldete Berg, auf dem unzählige Schlachten geschlagen wurden, ist durchzogen von unterirdischen Gängen, die teils verschüttet und nicht erforscht sind. Das, was an Stollen heute noch begehbar ist, ist Teil eines in den 60er Jahren angelegten Luftschutzbunkers. Hier soll man im Dritten Reich sogar nach dem Heiligen Gral gegraben haben. Geheime Gänge reichen angeblich bis in die Stadt zum Freiburger Münster.
Unmittelbar am Haupteingang der Bunkeranlage, liegt hinter einer einfachen Stahltür die Bächlegruft. Ein wasserführender Kanalabschnitt, in dem seit der Römerzeit die Namen der Stadtoberhäupter in Stein gemeißelt werden. Von hier aus speisen sich die berühmten Freiburger Bächle.