Posts mit dem Label Geheimgänge werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Geheimgänge werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 7. Juni 2020

Die verschlossenen Tunnel von Fürstenau





Zum Film | Wie habe ich mich gefreut, als ich per Mail die Einladung erhielt, die verborgenen Tunnel von Fürstenau zu erkunden - wobei es erst einmal in die Höhe ging, bevor ich die Tiefen des historischen Städtchens im Osnabrücker Landkreis erkundete.

Schnell sprach sich herum, dass ein Abenteurer die Stadt besucht und kurzerhand wurde so manch rostiger Schlüssel vom Haken genommen, um gemeinsam dem Verborgenen auf die Spur zu kommen. Ein aufregender Tag - nicht nur für die Fürstenauer ...
Irgendwie wusste niemand so recht, wie es in den dunklen Gängen unter der alten Burganlage aussah, da sie seit Jahrzehnten verschlossen waren. Ja, sogar das Bauamt war ratlos und so beschloss Bürgermeister Benno Trütken einen erfahrenen Mann vorzuschicken, um den Zustand und die Begebenheiten unter seinem Rathaus zu erkunden.




Es ist ausgesprochen besonders, einen Jahrzehnte verlassenen Ort zu betreten. Wo man einen Fuß hinsetzt, was man findet und sieht, alles ruhte seit Langem in Dunkelheit und Stille. Wir bewegen uns täglich in wissentlich geprüfter Umgebung. An Orten, die ständig unter dem Einfluss von Menschen stehen. Die sicheren Pfade zu verlassen und vergessene Orte zu erkunden, gehört zu den spannendsten unvorhersehbaren Erlebnissen, die nur sehr wenigen Menschen zu Teil werden.

Sonntag, 8. September 2019

Der Fluchtgang von Schloss Lütetsburg



Zum Film | Seit Generationen erzählt man sich in Ostfriesland vom Geheimgang auf Schloss Lütetsburg. Unter dem Schloss soll es einen Fluchttunnel gegeben haben, der geradewegs zur Kirche im benachbarten Hage führte. In diesem Film gehe ich gemeinsam mit Tido Graf zu Inn und Knyphausen den wenigen Spuren nach, die nach Jahrhunderten von Umbauten und Bränden geblieben sind. Auch wenn vieles spekulativ anmutet - der Eingang zum Tunnel scheint tatsächlich erhalten und es gibt sogar deutliche Hinweise auf dessen wahre Existenz.


Erst beim Filmschnitt der kleinen Dokumentation fiel mir auf, dass wenn man den Beschreibungen der Augenzeugen folgt, genau an der Stelle, wo eine kleine Treppe in die Tiefe des Ganges geführt haben muss, ein steinerner Sockel den Abstieg versperrt. Aber nicht nur das. Das verputzte Mauerwerk an der Wand oberhalb des Eingangs ist deutlich verfärbt, so wie man es bei feuchtem Mauerwerk kennt. Wenn der Eingang seit unbekannter Zeit voller Wasser stand, so gibt das alte Mauerwerk immer noch Feuchtigkeit ab – genau da, wo eine Wandvertiefung den aufrechten Gang beim Abstieg in den Fluchttunnel ermöglichte. Wurde der Gang hier zugemauert? Befindet sich unter diesem Sockel die Treppe hinab in die Tiefe eines seit Jahrzehnten verschlossenen Geheimgangs?


Sonntag, 4. August 2019

Mittelalterlicher Geheimgang wiederentdeckt



Zum 1.Teil | Zum 2. Teil | In einem Eiskeller tief im Wald, an einem unbekannten Ort, soll einer Sage nach ein 500 Jahre alter Geheimgang ins Erdreich führen, der von dort bis zu einer 1,5 Kilometer entfernten Burg reicht. Doch ein verschüttetes Loch gab sein Geheimnis bisher nicht Preis. Da sei weiter nichts. „Nur ein Loch - kaum eine Armeslänge tief.“ So etwas gibt es oft und dem Entdecker bleibt meist nichts als ein Traum. Doch nicht hier, wie sich herausstellte, denn hinter einem großen Stein wartete ein Jahrhunderte altes Geheimnis auf seine Entdeckung ...





Selbst wenn jemand in das Loch kriecht, was in den allermeisten Fällen sehr unwahrscheinlich ist, kann man nicht sehen, dass der Gang hinter einem Stein verborgen noch weiter geht. Erst wenn man sich in die tiefste Ecke der linken Seite quetscht, gibt der Stein den Blick in den Gang frei. Seit Generationen hat dies möglicherweise niemand bemerkt und meine Entdeckung sorgte für ungläubiges Staunen bei dem Mann, der bereits mehrfach diesen Raum besuchte und erkundete. Alle hielten die Geschichte vom Geheimgang für ein Märchen. Bis heute ...

Sonntag, 2. Juni 2019

3. Teil - Ostfrieslands verschollene Schätze | Der Lütetsburger Geisterschatz



Zum Film | Zur Schatzsuche | Das vorangegangene Rätsel im Heseler Wald führte mich auf meiner Suche nach Ostfrieslands verschollenen Schätzen an einem mir sehr wohl bekannten Ort: Schloss Lütetsburg. Gab es hier einen Schatz? „Oh ja, und nicht nur einen“, versicherte mir Schlossherr Tido Graf zu Inn- und Knyphausen:

Hier hören statt lesen | Schloss Lütetsburg in Ostfriesland birgt unzählige Geheimnisse. Auch Schätze zählen zu jenen. Zunächst war da ein Silberschatz, der im Hausbuch im Winter 1790/91 Erwähnung fand: „Bei der Arbeit wurden einige Stücke alten Silbergeldes gefunden. Ich hatte den langen Fischteich, welcher zwischen der westlichen großen Lindenallee und dem alten sogenannten Sternbusch befindlich war, im Herbst 1790 reinigen und die Schlammerde zur Verbesserung des Bodens über die Plantage streuen lassen. In dieser Schlammerde wurden 24 Stück alten Geldes von verschiedenem Gepräge entdeckt. Hierauf ließ ich den Teich, welcher schon mit Gesträuch und Schutt zugefüllt war, noch einmahl aufräumen und sorgsam durchsuchen - allein es wurden bei dieser Nachforschung nur noch 5 weitere Münzen gefunden, sodass sich die ganze Summe auf 29 Taler belief. Dieses Geld wurde ungefähr in der Mitte des Teichs gehoben und es lässt sich nichts über die Art, wie diese hineingekommen waren, sagen. Wahrscheinlich war es so, dass es entweder bei einer großen Wasserflut dahin geraten, oder in Kriegszeiten dahin geworfen wurde, um es vor dem Feind in Sicherheit zu bringen.“
Weitere Erwähnung findet der Silberschatz nicht, doch wurden damals auch wirklich alle Münzen entdeckt und geborgen?
Ein weiterer Schatz fand sich zuvor, als Unico Manninga im 16. Jahrhundert den aus den Niederlanden flüchtigen Staatsmann Philipp Marnix im Schloss aufnahm. Den beiden reformiert Gläubigen widerfuhr eine unheimliche Begegnung in den dunklen Gewölbekellern des Schlosses. Sie wandelten in politischen Gesprächen vertieft durch die Gänge, als plötzlich eine Geisterhand aus der Wand fuhr und Marnix fest am Knöchel packte! Erschrocken über diese furchteinflößende Erscheinung, erforschten beide zu späterer Stunde die Stelle genauer und waren erstaunt, als sie dort in einer niedrigen Spalte einen Münzschatz fanden, mit dem der Schlossherr seinem Freund nun auch finanziell wieder auf die Beine helfen konnte. (TvL)




Was für eine spannende Geschichte tat sich da in den Gewölben und auf den Grünflächen von Schloss Lütetsburg auf! Und tatsächlich fand ich auch dort eine weitere Schatzkiste mit einem zu lösenden Rätsel:

MB - Vergraben von den Oldenburgern,
gefunden von den Glücksrittern.
Ein Wagen laut, gefolgt vom Gockel -
feurig führt der schwarze Mann.
Der brach das Schweigen und vom Sockel,
rutscht der Schatz - nicht heben kann.
Wo war's, wo höllisch Werk geschah,
wo „Mannen singen“ ist es wahr?

Macht mit und helft mir das vierte Rätsel zu lösen, damit wir gemeinsam Ostfrieslands verschollene Schätze finden können!

SO MACHST DU MIT

Wer online als Erster die Lösung auf der Schatzseite von ostfriesland.travel einreicht und wer im Schlosspark-Shop von Schloss Lütetsburg ab dem Tag dieser Veröffentlichung als Erster an der Schatzkiste laut die Lösung sagt, gewinnt! Die besten Chancen habt ihr heute bis 14:30h. In der Schatztruhe befindet sich ein Lösungshinweis, aber nicht nur das! Es gibt tolle Preise zu gewinnen - für eine unvergessliche Zeit in Ostfriesland!

Sonntag, 7. Oktober 2018

7,5. Teil - Das Geheimnis von Schloss Lütetsburg - Die Geschichte

https://youtu.be/00vgVNjUKOA


Zum Video | English version | Da „Das Geheimnis von SchlossLütetsburg“ seit mehreren Monaten weltweit geschaut wird, habe ich mich an eine Übersetzung der Geschichte gemacht. Damit jeder versteht, was bisher bei diesem Abenteuer passiert ist ….

In der Vorburg des Lütetsburger Schlosses, der gräflichen Familie Knyphausen, wird nach Generationen ein Geheimnis gelüftet. Ein Zugang auf Niveau des Wassers im Burggraben, wurde in unbekannter Vergangenheit zugemauert und nie wieder geöffnet. Seit seiner Kindheit fragt sich Tido Graf zu Inn und Knyphausen, was sich hinter diesen Mauern verbirgt - und nun lud er mich ein, mit ihm diesem Geheimnis auf die Spur zu kommen und den Eingang freizulegen …

Wie man auf einer alten Zeichnung im Eingang des Tores des Lütetsburger Schlosses erkennen kann, ist die legendäre zugemauerte Türe in der Vorburg seit über 250 Jahren verschlossen. Die dahinter befindlichen Räumlichkeiten stammen also aus frühester Zeit des Schlosses, das von 1557 bis 1576 erbaut wurde. Damals befand sich der offizielle Eingang der Hofanlage unmittelbar rechts oberhalb der zugemauerten Türe, welche sich knapp über dem Wasserspiegel des Burggrabens befindet.

Im ersten Teil bohrten wir zunächst ein Loch in die Mauer, um mit dem Endoskop einen Blick hinter das Gestein zu werfen. Was zum Vorschein kam, war Erde. Also fingen wir an die Ziegel zu entfernen, um zu schauen, ob der komplette Keller mit Erde verfüllt wurde.

Zunächst ist zu sagen, dass wir keine Aufzeichnungen von der Vorburg aus Zeiten des offenen Eingangs haben. Das Archiv des Schlosses ist groß, aber es weist wie jedes andere Lücken auf.
Auch zahlreiche Umbaumaßnahmen und Brände über die Jahrhunderte hinweg erschweren den Rückblick.


Nun war gewiss das die Räumlichkeiten bis unter die Decke mit Erdreich gefüllt waren. Aber nicht nur Erde kam zum Vorschein. Gleich am ersten Tag fanden wir zahlreiche Artefakte der Vergangenheit. Bauschutt und Müll aus vergangener Zeit - eine Fundgrube für die Archäologie. Graf Knyphausen beschloss: „Wir graben so weit wir können!“ Also öffneten wir den Eingang weiter und gruben uns voran. Die Spannung stieg mit jedem Fundstück – ja sogar große bauliche Sandsteinelemente kamen zu Vorschein. Die Grabung am Burggraben jedoch weiter über ein Boot fortzusetzen, konnte keine nachhaltige Lösung sein.

Mittlerweile sah ich mir die Mauer genau an. Hier wurden durch die Witterung verschiedene Materialien durch die Ziegel ausgespült. Ziegelsteine waschen mit der Zeit Kalk aus und werden außen weiß. Was mir allerdings auffiel, war, dass an markanten Stellen dunkle Erde durch den Stein sickerte und damit außen auf der Mauer bauliche Begebenheiten aus dem Innern zutage förderte. Die Wand der Vorburg zeigte auf den Ziegeln ihr Innerstes. Dies ließ sich anhand weiterer Informationen über die Bauabschnitte und noch existierender Mauern recht genau erahnen. Aber wird es sich auch belegen lassen? Jedenfalls schienen die Räume hinter dem Eingang riesig zu sein!

Nun wurde es Zeit Profis ins Boot zu holen. Mithilfe der hiesigen Archäologie sollte das Projekt möglichst professionell voranschreiten. All das brauchte allerdings Zeit zur Organisation. Das Wetter, die Terminkalender, Mitwirkende – nichts geht schnell bei so einem Unterfangen. Die Grabung wurde zur Geduldsprobe und sollte es auch bleiben.

Mittlerweile gingen wir auch an ein weiteres Geheimnis. Im Schlosspark unter dem Manningaberg gibt es einen seit den 50ger Jahren verschütteten Bunker. Würden wir den Eingang finden? Mit genauen Angaben von Zeitzeugen, Spaten, einem Metalldetektor und Sondierstäben machten wir uns ans Werk – allerdings ohne großen Erfolg, denn der Eingang liegt wohl tief unter der Erde. Wir brauchten ein Bodenradar, um das wir uns bis dato noch bemühen.

Dann stand der Winter ins Haus und stoppte die Grabungen an der Vorburg. Wir konnten das Boot nicht mehr nutzen und auch die Schwimmelemente, mit denen wir eine schwimmende Brücke bauen wollten, waren eingefroren. Es hieß wieder warten.

Monate vergingen, bis endlich eine stabile Brücke über den Burggraben führte und die Archäologie Zeit für unser Projekt fand. Nun, so dachten wir, steht der Grabung nichts mehr im Weg. Doch weit gefehlt.
Nach einer sehr erfolgreichen Grabung mit vielen teils sehr wertvollen Funden legten wir einen Großteil der Decke über dem Keller frei und mussten feststellen, was wir zuvor schon befürchteten: Die erste Etage der Vorburg scheint auf dem Erdreich im Keller zu ruhen. Ohne Statiker, der sich die Sache genau ansieht und uns Gewissheit verschafft, ging nichts mehr. Wir konnten nicht weiter graben, ohne Gefahr zu laufen, dass uns die darüber befindliche Etage auf den Kopf fällt.

Dies sind die letzten Informationen, während wir im Oktober 2018 noch darauf warten, was der Statiker zur Situation vor Ort sagt. Wir hoffen es geht bald weiter und wir hoffen, das es einen Weg gibt - ins unerschlossene Gewölbe der Lütetsburger Vorburg - möglicherweise so groß, dass der spätmittelalterliche Keller den gesamten Flügel einnimmt. Was wird uns erwarten?

Im nächsten Schritt wollen wir in der Etage über dem freigelegten Eingang eine Bohrung im Boden machen, um die Bausubstanz von beiden Seiten zu untersuchen. Wir haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass die Grabung auch ohne Abstützung weiter verlaufen kann.

Sonntag, 12. August 2018

Geheimgang „Zur Post“ in Norden

Zum Video | Rund um den Norder Marktplatz halten sich uralte Gerüchte um Geheimgänge und verborgene Tunnel. Erst vor Jahren legte ein Sturm eine Gruft im Stadtpark frei und auch die transatlantische Internetverbindung soll sich unter dem Zentrum der Küstenstadt befinden. Alte Bunker und mittelalterliche Keller – sie alle regen Fantasien an und bewegen manch neugierigen Geist, auf Entdeckungstour zu gehen.

Einer meiner Zuschauer schrieb mich an, er habe einen Eingang zu den alten Norder Geheimgängen gefunden, und hängte mir ein mit dem Telefon gemachten Film an. Ich bekomme viele Tipps, aber dieser war eindeutig: Im Keller des Hotels „Zur Post“ befindet sich, wonach viele seit Jahren suchen!
Anscheinend soll das Hotel im 18. Jahrhundert erbaut worden sein, so die Dame, die uns einließ. Aber in den alten Kellerwänden finden sich Kerzen-Nischen, die denen des mittelalterlichen Weinkellers am Markt 38 ähneln. Wie alt ist das Haus wirklich? Wurde es einmal neu erbaut?
Fragen kommen auf, mit denen ich mich später auseinandersetzen muss – denn nun gilt es erst einmal, den Eingang zur damaligen Norder Unterwelt zu erkunden. In den 80ger Jahren wurde wohl zuletzt an der jahrhundertealten Substanz des zugemauerten Eingangs gearbeitet – bei Straßenarbeiten. Hinter einer alten und sehr einfach zusammengezimmerten Holztüre finden sich historische Bachsteine, die den mysteriösen Tunnel rahmen nach oben hin, in einem gotischen (?) Bogen zusammenlaufend. Bereits sehr alter Beton versperrt den Weg zu dem Schacht, der einst Richtung Stadtpark führte – wohin weiß heut niemand mehr. Da im Zuge der Straßenbauarbeiten sicher kein Gang mehr hinter dem Beton existiert, lohnt es sich nicht eine Bohrung zu veranlassen. Aber eines ist sicher – wir werden nach weiteren Eingängen suchen um dem Geheimnis der Norder Geheimgänge auf die Spur kommen.

Sonntag, 10. Juni 2018

6. Teil - Das Geheimnis von Schloss Lütetsburg

https://photos.app.goo.gl/YibbFBgbAoXwe4uM6


Zum Video | Zur Fotogalerie | Endlich! Nach ungefähr einem Jahr forschen, planen und „Geduld üben“ stießen wir Anfang Juni 2018 mit Unterstützung der Ostfriesischen Landschaft tiefer in den geheimnisvollen Gang der Vorburg vor. Zunächst gab es einiges zu lernen und vieles zu „schüppen“ - ganz nach archäologischer Manier und dann, ganz unverhofft, stießen wir auf die ersten großen Funde. Spannung machte sich breit und das sechsköpfige Team wurde vom Schatzgräbervirus infiziert ...

Sonntag, 29. Oktober 2017

4. Teil - Die verbotenen Katakomben der Burg Rheinfels

https://photos.app.goo.gl/6rj0XReUNgDc4vdA3

Zum Film | Zur Fotogalerie | Völlig abgekämpft verließen wir die Minenschächte der Burg Rheinfels. Die Klamotten bis auf die Haut durchgeschwitzt – durch die unkomfortable Gangart schon jetzt Krämpfe in den Oberschenkeln. Uns blieb nicht lange Zeit um Luf zu holen – denn was jetzt auf uns zukam, sollte auf dieser Tour nicht mehr zu toppen sein. Wer in so einem engen Durchlass in Panik gerät, der kommt da nicht ohne Weiteres wieder raus. Was für ein atemberaubendes Abenteuer!

Freitag, 27. Oktober 2017

3. Teil - Die verbotenen Katakomben der Burg Rheinfels

https://www.youtube.com/embed/oL5voZw8PqY?list=PLBBGeJwUHm1qGTQUvl5jFCRPg-ZOvOYeg


Zum Film | Zur Fotogalerie | Ich wusste nicht, dass es später noch viel enger werden würde, als ich das erste Mal in meinem Leben das Gefühl kennenlernte, wie ein Höhlenforscher durch einen Spalt zu kriechen - so eng, dass man gerade noch hindurchpasst. Aber das uns zwei Stunden später in den Minenschächten der Burg Rheinfels fast die Luf ausging, war auch kein prickelndes Gefühl. Meter für Meter, den wir uns durch die mittelalterlichen Katakomben kämpften, schien das Abenteuer immer größere Ausmaße anzunehmen …

Sonntag, 22. Oktober 2017

2. Teil - Die verbotenen Katakomben der Burg Rheinfels

https://www.youtube.com/embed/qHeR4JhsUZo?list=PLBBGeJwUHm1qGTQUvl5jFCRPg-ZOvOYeg

Zum Film | Zur Fotogalerie | Schon nach 20 Minuten wurde uns klar, dass die Katakomben der Burg Rheinfels -Ruine viel größer sind, als es öffentlich ausgeschrieben ist. Nur in Texten historischen Beschreibungen lässt sich erahnen, welche Ausmaße das System von Tunneln, Wehrgängen, Minen und verborgenen Kammern hat. Noch längst nicht bei den Minen angekommen, erschloss sich uns die wahre, schier unüberschaubare Größe der mittelalterlichen Stätte. Doch dabei blieb es nicht allein – manch merkwürdiger Fund ließ die Spannung und vielleicht auch die Unsicherheit des Abenteuers steigen …

Freitag, 20. Oktober 2017

1. Teil - Die verbotenen Katakomben der Burg Rheinfels

https://www.youtube.com/embed/qvxcFfYVlVM?list=PLBBGeJwUHm1qGTQUvl5jFCRPg-ZOvOYeg


Zum Film | Zur Fotogalerie | Mitte Oktober 2017 reiste ich mit dem Abenteuer-Piloten Michael Buse an den Rhein, um dort im unterirdischen Dunkel der größten Burgruine, der Burg Rheinfels, die verborgenen Tunnel und Minen zu erkunden. Anfangs hatten wir keine Ahnung, das sich das System von verwinkelten Gängen schier ins Unermessliche erstreckt und tatsächlich noch Geheimnisse offenbart – für diejenigen, die ohne Furcht durch enge Löcher kriechen, welche mittelalterliche Räume verbergen, die teils seit Jahrzehnten von niemandem mehr in Augenschein genommen wurden …

Sonntag, 8. Oktober 2017

4. Teil - Das Geheimnis von Schloss Lütetsburg



Zum Film | Da wir davon ausgehen, dass die Kelleranlage hinter der zugemauerten Türe der Vorburg des Lütetsburger Schlosses größer ist, als bisher gedacht, entschlossen wir uns zu einem Gespräch mit der ostfriesischen Landschaft, die sich professionell an der Grabung beteiligen könnte. Parallel eröffnen wir die Möglichkeit einer weiteren Grabung im Schlosspark. Hier wurde unter dem Manninga-Berg im Zweiten Weltkrieg ein Bunker angelegt, der mittlerweile verschüttet ist. Niemand der noch lebt, hat diesen Bunker je betreten oder weiß welche Geheimnisse er verbirgt. Allein der ungefähre Standpunkt des ehemaligen Eingangs ist bekannt.

Sonntag, 17. September 2017

3. Teil - Das Geheimnis von Schloss Lütetsburg

https://photos.app.goo.gl/EvtM5dpi5n8YnN583


Zum Film | Zur Fotogalerie | Bis Anfang September 2017 dachte Graf Knyphausen, das ein vergittertes Fenster in der Vorburg zu einem Kriechkeller im Gebäude gehört. Als er den Keller dann einmal genauer in Augenschein nahm, stellte sich allerdings heraus, dass dieser ein ganz normales Fenster besitzt und die vergitterte Öffnung zu einem Raum gehören muss, den bisher niemand kennt.

Noch ein Geheimnis!

Also machte ich mich auf, einen Blick durch die mysteriösen mittelalterlichen Gitter zu werfen, was allerdings nicht ganz einfach war.
Bereits ein paar Wochen zuvor, unmittelbar nach dem Dreh des zweiten Teils dieser Filmreihe, machte ich selbst eine erstaunliche Entdeckung, die die vermeidliche Größe des verschütteten Kellers betrifft. Anhand baulicher Tatsachen lässt sich wohl erahnen, wie groß die Anlage ist, die wir in den kommenden Wochen ausgraben wollen ...

Montag, 4. September 2017

Freiburgs Tiefkeller und Geheimgänge

https://goo.gl/photos/3qmz6oMUxzqG7daJA


Zum Film | Zur Fotogalerie | Die Freiburger Altstadt ist unterirdisch gespiegelt. Die Tiefkeller der historischen Stadt im Breisgau dienten nicht nur der kühlen Lagerung von Lebensmitteln, sondern auch dem Schutz und der Versorgung zu Belagerungszeiten. Komplette Straßenzüge (Tunnel) schlossen sich an die Tiefkeller an und sind teilweise bis heute erhalten geblieben. Dieser Bericht führt in den Geheimgang des Wenzingerhauses, die Tiefkeller des historischen Kaufhauses und in einen Tunnel unter dem AugustinerMuseum.

Sonntag, 13. August 2017

2. Teil - Das Geheimnis im Lütetsburger Schloss

https://goo.gl/photos/XNFVFJmiaCTtfFoZA


Zum Video | Zur Fotogalerie | Nachdem wir am 21.06.2017 zunächst mit einer Endoskopkamera einen ersten Blick in den seit über 250 Jahren zugemauerten Eingang der Vorburg von Schloss Lütetsburg warfen, öffneten wir am 12.08.2017 das erst kleine Loch weiter, um einen genaueren Eindruck von dem zu bekommen, was sich hier hinter den dicken Mauern verbirgt.
Während wir drei weitere Reihen der Steine abtrugen und das Erdreich im Innern entfernten, stießen wir auf einige Funde, wie die Stücke einer Tonpfeife, einen kleinen Tierschädel, Knochen, Baumaterial und die Hälfte eines Sandsteintürrahmens, der kunstfertig von Steinmetzen verziert wurde.




Die Arbeit über das Boot weiterzuführen, war mühselig – zumal wir einen großen Teil der Erde an Land schafften, um sie später auf der Suche nach weiteren kleineren Fundstücken zu sieben.
Wir mussten uns also Gedanken machen, wie wir die Grabung beschleunigen und vereinfachen könnten. Wie das genau ablaufen wird und was wir bezüglich der Größe der verschütteten Räume herausfanden, veröffentlichen wir in Kürze.

Sonntag, 25. Juni 2017

1. Teil – Das Geheimnis im Lütetsburger Schloss

https://goo.gl/photos/CBRVU4rjDst7GCNS8


Zum Video | Zur Fotogalerie | Wie man auf einer alten Zeichnung im Eingang des Tores des Lütetsburger Schlosses erkennen kann, ist die legendäre zugemauerte Türe in der Vorburg schätzungsweise seit über 250 Jahren verschlossen. Die dahinter befindlichen Räumlichkeiten stammen also aus frühester Zeit des Schlosses, das von 1557 bis 1576 erbaut wurde. Damals befand sich der offizielle Eingang der Hofanlage unmittelbar rechts oberhalb der zugemauerten Türe, welche sich knapp über dem Wasserspiegel des Burggrabens befindet.

Seit seiner Kindheit fragt sich Tido Graf zu Inn und Knyphausen, was sich hinter diesen Mauern verbirgt und so lud er mich ein, mit ihm diesem Geheimnis auf die Spur zu kommen und den Eingang freizulegen.
Am Mittwoch den 21.06.2017 um 15:00 Uhr, fuhren wir mit einem Boot zum besagten Eingang, bohrten zunächst ein Loch an oberster Stelle des Mauerwerks und schauten mit einer Endoskop-Kamera hinein. Der Bohrer der Maschine kam spielend leicht durch den alten Mörtel, aber das Loch gab keinen Blick ins Innere frei, sodass wir zunächst einen ganzen Stein aus dem Gefüge trennten, um mehr sehen zu können.



Nun stellte sich heraus, dass der Raum, der sich hier verborgen hielt, mit feiner Erde aufgeschüttet wurde (Kelleranlagen, die verschlossen werden, erhalten auf diese Weise eine höhere statische Stabilität). Was wir nun erkennen konnten, war eine Gewölbedecke in bestem Zustand, die im Bereich des Eingangs ungefähr 50 cm ins Innere führte und dann in einer Öffnung nach oben hin endete, welche ebenfalls mit Erdreich aufgefüllt war.
Der oberste Teil des geheimen Raumes war allerdings nicht bis an die Decke gefüllt, was sicherlich damit zu tun hatte, dass wenn man den Raum von oben mit Erde aufschüttet, man schlecht um eine Ecke herum auch weiterführende Flächen komplett füllen kann. Eine andere Erklärung wäre, dass das Erdreich über die vielen Jahre versackte und so diesen Raum zwischen Schüttgut und Gewölbe freigab.
Um einen noch besseren Einblick erhalten zu können, entfernten wir noch weitere Steine und gruben uns mit einer Schaufel so tief hinein, wie es unter den Umständen möglich war. Das Ende des Raumes oder Ganges ließ sich dadurch nicht erahnen, jedoch, dass sich hier eine komplette Öffnung und Freilegung lohnt - wie Graf Knyphausen in diesem Moment beschloss.
Zunächst wurde das freigelegte Loch provisorisch wieder verschlossen. Der genaue Termin der kompletten Öffnung steht noch aus. Weiteres folgt im Juli/August 2017.

Donnerstag, 22. Juni 2017

Ankündigung: Das Geheimnis von Schloss Lütetsburg


https://www.youtube.com/watch?v=-thdOCiMstE&index=20&list=PLBBGeJwUHm1qGTQUvl5jFCRPg-ZOvOYeg



In der Vorburg des Lütetsburger Schlosses, der gräflichen Familie Knyphausen, wird nach Generationen ein Geheimnis gelüftet: Ein Zugang auf Niveau des Wassers im Burggraben, wurde in unbekannter Vergangenheit zugemauert und nie wieder geöffnet. Seit seiner Kindheit fragt sich Tido Graf zu Inn und Knyphausen, was sich hinter diesen Mauern verbirgt - und nun lud er mich ein, mit ihm diesem Geheimnis auf die Spur zu kommen und den Eingang freizulegen …

Der erste vollständige Teil dieses Abenteuers folgt bald!