Zum Film | Zur Fotogalerie | Die Freiburger Altstadt ist
unterirdisch gespiegelt. Die Tiefkeller der historischen Stadt im
Breisgau dienten nicht nur der kühlen Lagerung von Lebensmitteln,
sondern auch dem Schutz und der Versorgung zu Belagerungszeiten.
Komplette Straßenzüge (Tunnel) schlossen sich an die Tiefkeller an
und sind teilweise bis heute erhalten geblieben. Dieser Bericht führt
in den Geheimgang des Wenzingerhauses, die Tiefkeller des
historischen Kaufhauses und in einen Tunnel unter dem AugustinerMuseum.
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Montag, 4. September 2017
Freitag, 12. Mai 2017
Spuk im Colombischlösschen | Auf dem Dach der weißen Dame
Zum Film | Zur Fotogalerie | Eine der bekanntesten Freiburger Spuklegenden ist „die weiße Dame auf dem Dach des Colombischlösschens“. Seit Jahrzenten wird sie dort immer wieder gesehen. Bei Nacht in einem weißen Kleid – umherirrend zwischen den Türmen des heutigen archäologischen Museums der Stadt Freiburg.
Wenn dort auf dem Dach in manchen Nächten ein Geist gesehen wird, so dachte ich mir, dann ist dieses Dach, das so gut wie nie betreten wird, ein spannender verborgener Ort, zu dem viele hinaufschauen - aber niemand weiß, wie es da oben aussieht. Also machte ich mich auf den Weg, dieses Dach mit Genehmigung der Museumsverwaltung in Augenschein zu nehmen.
Die weiße Dame, die dort des Nachts spukt, ist aller Vermutung nach Maria Cristina von Colombi die am Vorabend Ihrer Hochzeit mit dem Grafen Richard von Kageneck unter mysteriösen Umständen verstarb.
Leider war es mir nicht möglich das Dach bei Nacht zu begehen, aber kann man im Negativ der Bilder des Daches vielleicht etwas Ungewöhnliches erkennen?
Ein Geheimnis des Colombi-Schlösschens blieb auch für mich bisher ungelüftet. Denn im unterirdischen Dunkel des prachtvollen Baus wartet noch ein geheimer Stollen auf seine Erkundung ...
Dienstag, 17. Januar 2017
Der Freiburger Schlossbergbunker und die Bächlegruft
Zum Film | Zur Fotogalerie | Der Freiburger Schlossberg hütet seit
Jahrhunderten viele Geheimnisse. Der bewaldete Berg, auf dem
unzählige Schlachten geschlagen wurden, ist durchzogen von
unterirdischen Gängen, die teils verschüttet und nicht erforscht
sind. Das, was an Stollen heute noch begehbar ist, ist Teil eines in
den 60er Jahren angelegten Luftschutzbunkers. Hier soll man im
Dritten Reich sogar nach dem Heiligen Gral gegraben haben. Geheime
Gänge reichen angeblich bis in die Stadt zum Freiburger Münster.
Unmittelbar am Haupteingang der
Bunkeranlage, liegt hinter einer einfachen Stahltür die Bächlegruft.
Ein wasserführender Kanalabschnitt, in dem seit der Römerzeit die
Namen der Stadtoberhäupter in Stein gemeißelt werden. Von hier aus
speisen sich die berühmten Freiburger Bächle.
Mittwoch, 9. November 2016
Die Gruft der Mitscherlich-Kapelle auf dem Freiburger Hauptfriedhof
Zur Fotogalerie | Zum Video | Mai,
2004: Auf dem Freiburger Hauptfriedhof gibt es eine kleine Kapelle,
die ursprünglich als Gruft angelegt wurde. Nachdem das Gebäude im
II. Weltkrieg stark beschädigt wurde und die Erbauerfamilie das
Gebäude nicht mehr halten konnte, übernahm die Stadt Freiburg die
ehemalige Gruft, baute sie wieder auf und nutzte den oberirdischen
Teil als Kapelle für Gedenkfeiern.
Unter
der Kapelle befindet sich noch die ursprüngliche Gruft, in der ein
Sarg, mehrere Urnen und Gedenksteine seit vielen Jahrzehnten ihre
Ruhe finden. Der Sargdeckel ist aufgesprengt und unter ihm liegt der
balsamierte Leichnam eines längst Verstorbenen. Steintafeln zeigen
die Büsten der Bewohner der Gruft und Urnen umgeben reichverzierte
Stehlen.
Diese
alte Gruft zu besuchen war ein Abenteuer besonderer Art. Mit
Ehrfurcht und Hochachtung begegnete ich den Toten in ihrer
Grabstätte. Ein Ruheplatz dieser Art könnte mir später auch
gefallen - sodass man meinen Körper noch über Jahrhunderte hinweg
besuchen kann ...
Montag, 7. November 2016
Der verborgene Aufzug im Freiburger Münster

Zum Video | Juni, 2004: Im Freiburger Münster gibt es einen kleinen Aufzug, der für den Turmwächter und das Personal gedacht ist, um schnellstmöglich auf die Höhe des Dachstuhls zu gelangen, ohne dafür 200 Treppenstufen bewältigen zu müssen.
Der aus den dreißiger Jahren stammende verborgene Aufzug ist so gut wie niemandem bekannt. Versehen mit einer Schiebetür, uraltem abgetretenen Parkett und einem in die Jahre gekommenen Telefon, ist die Fahrt in dem seltenen runden Aufzugschacht auch so etwas wie eine kleine Zeitreise …
Nun geht es für mich weiter auf den spannenden Dachstuhl des Münster. Ich bin gespannt, wie lange dieser kleine über 70 Jahre alte Aufzug noch seinen Dienst leisten wird.
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