Sonntag, 7. Oktober 2018

7,5. Teil - Das Geheimnis von Schloss Lütetsburg - Die Geschichte

https://youtu.be/00vgVNjUKOA


Zum Video | English version | Da „Das Geheimnis von SchlossLütetsburg“ seit mehreren Monaten weltweit geschaut wird, habe ich mich an eine Übersetzung der Geschichte gemacht. Damit jeder versteht, was bisher bei diesem Abenteuer passiert ist ….

In der Vorburg des Lütetsburger Schlosses, der gräflichen Familie Knyphausen, wird nach Generationen ein Geheimnis gelüftet. Ein Zugang auf Niveau des Wassers im Burggraben, wurde in unbekannter Vergangenheit zugemauert und nie wieder geöffnet. Seit seiner Kindheit fragt sich Tido Graf zu Inn und Knyphausen, was sich hinter diesen Mauern verbirgt - und nun lud er mich ein, mit ihm diesem Geheimnis auf die Spur zu kommen und den Eingang freizulegen …

Wie man auf einer alten Zeichnung im Eingang des Tores des Lütetsburger Schlosses erkennen kann, ist die legendäre zugemauerte Türe in der Vorburg seit über 250 Jahren verschlossen. Die dahinter befindlichen Räumlichkeiten stammen also aus frühester Zeit des Schlosses, das von 1557 bis 1576 erbaut wurde. Damals befand sich der offizielle Eingang der Hofanlage unmittelbar rechts oberhalb der zugemauerten Türe, welche sich knapp über dem Wasserspiegel des Burggrabens befindet.

Im ersten Teil bohrten wir zunächst ein Loch in die Mauer, um mit dem Endoskop einen Blick hinter das Gestein zu werfen. Was zum Vorschein kam, war Erde. Also fingen wir an die Ziegel zu entfernen, um zu schauen, ob der komplette Keller mit Erde verfüllt wurde.

Zunächst ist zu sagen, dass wir keine Aufzeichnungen von der Vorburg aus Zeiten des offenen Eingangs haben. Das Archiv des Schlosses ist groß, aber es weist wie jedes andere Lücken auf.
Auch zahlreiche Umbaumaßnahmen und Brände über die Jahrhunderte hinweg erschweren den Rückblick.


Nun war gewiss das die Räumlichkeiten bis unter die Decke mit Erdreich gefüllt waren. Aber nicht nur Erde kam zum Vorschein. Gleich am ersten Tag fanden wir zahlreiche Artefakte der Vergangenheit. Bauschutt und Müll aus vergangener Zeit - eine Fundgrube für die Archäologie. Graf Knyphausen beschloss: „Wir graben so weit wir können!“ Also öffneten wir den Eingang weiter und gruben uns voran. Die Spannung stieg mit jedem Fundstück – ja sogar große bauliche Sandsteinelemente kamen zu Vorschein. Die Grabung am Burggraben jedoch weiter über ein Boot fortzusetzen, konnte keine nachhaltige Lösung sein.

Mittlerweile sah ich mir die Mauer genau an. Hier wurden durch die Witterung verschiedene Materialien durch die Ziegel ausgespült. Ziegelsteine waschen mit der Zeit Kalk aus und werden außen weiß. Was mir allerdings auffiel, war, dass an markanten Stellen dunkle Erde durch den Stein sickerte und damit außen auf der Mauer bauliche Begebenheiten aus dem Innern zutage förderte. Die Wand der Vorburg zeigte auf den Ziegeln ihr Innerstes. Dies ließ sich anhand weiterer Informationen über die Bauabschnitte und noch existierender Mauern recht genau erahnen. Aber wird es sich auch belegen lassen? Jedenfalls schienen die Räume hinter dem Eingang riesig zu sein!

Nun wurde es Zeit Profis ins Boot zu holen. Mithilfe der hiesigen Archäologie sollte das Projekt möglichst professionell voranschreiten. All das brauchte allerdings Zeit zur Organisation. Das Wetter, die Terminkalender, Mitwirkende – nichts geht schnell bei so einem Unterfangen. Die Grabung wurde zur Geduldsprobe und sollte es auch bleiben.

Mittlerweile gingen wir auch an ein weiteres Geheimnis. Im Schlosspark unter dem Manningaberg gibt es einen seit den 50ger Jahren verschütteten Bunker. Würden wir den Eingang finden? Mit genauen Angaben von Zeitzeugen, Spaten, einem Metalldetektor und Sondierstäben machten wir uns ans Werk – allerdings ohne großen Erfolg, denn der Eingang liegt wohl tief unter der Erde. Wir brauchten ein Bodenradar, um das wir uns bis dato noch bemühen.

Dann stand der Winter ins Haus und stoppte die Grabungen an der Vorburg. Wir konnten das Boot nicht mehr nutzen und auch die Schwimmelemente, mit denen wir eine schwimmende Brücke bauen wollten, waren eingefroren. Es hieß wieder warten.

Monate vergingen, bis endlich eine stabile Brücke über den Burggraben führte und die Archäologie Zeit für unser Projekt fand. Nun, so dachten wir, steht der Grabung nichts mehr im Weg. Doch weit gefehlt.
Nach einer sehr erfolgreichen Grabung mit vielen teils sehr wertvollen Funden legten wir einen Großteil der Decke über dem Keller frei und mussten feststellen, was wir zuvor schon befürchteten: Die erste Etage der Vorburg scheint auf dem Erdreich im Keller zu ruhen. Ohne Statiker, der sich die Sache genau ansieht und uns Gewissheit verschafft, ging nichts mehr. Wir konnten nicht weiter graben, ohne Gefahr zu laufen, dass uns die darüber befindliche Etage auf den Kopf fällt.

Dies sind die letzten Informationen, während wir im Oktober 2018 noch darauf warten, was der Statiker zur Situation vor Ort sagt. Wir hoffen es geht bald weiter und wir hoffen, das es einen Weg gibt - ins unerschlossene Gewölbe der Lütetsburger Vorburg - möglicherweise so groß, dass der spätmittelalterliche Keller den gesamten Flügel einnimmt. Was wird uns erwarten?

Im nächsten Schritt wollen wir in der Etage über dem freigelegten Eingang eine Bohrung im Boden machen, um die Bausubstanz von beiden Seiten zu untersuchen. Wir haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass die Grabung auch ohne Abstützung weiter verlaufen kann.

Sonntag, 16. September 2018

Das letzte Geheimnis im Hermannsdenkmal

https://youtu.be/J3kLnGDlXc8


Zur Dokumentation | Im Landkreis Lippe, im Teutoburger Wald, steht DAS Volksdenkmal der Deutschen Lande. Das Hermannsdenkmal - das Symbol germanischer Freiheit.
Hartnäckig halten sich Gerüchte, das es im Kopf des Hermann einen Tisch gibt, an dem man Skat spielen könne und das einst ein Baby aus den Nasenlöchern des Kriegers gefallen sein soll. Gibt es noch geheime Räume unter dem Denkmal? Der Abenteurer Tim von Lindenau geht diesen Fragen auf den Grund und tatsächlich entdeckte er etwas sehr merkwürdiges ...

Mythen und Legenden beflügeln die Statue, die eigentlich Armin-Denkmal heißen müsste - nach dem germanischen Fürsten Arminius aus dem Stamme der Cherusker. Er war es wohl, der das römische Heer des Varus in einen vernichteten Hinterhalt lockte und damit die germanische Vorherrschaft gegenüber den Römern sicherte.
Warum der Herrmann, der ja eigentlich Arminius verkörpert und ganz nebenbei mit Siegfried dem Drachentöter aus der Nibelungensaga in Verbindung gebracht wird, nun Herrmann heißt, lässt sich nur spekulieren und ist wahrscheinlich dem Zeitgeist zuzuschreiben. Keine der Sagen um den Helden lässt sich heute noch genau belegen. Es ist die Geschichte, die den Menschen bewegt und den Freiheitswunsch beflügelt.



Der Architekt Ernst von Bandel erschuf das kolossale Denkmal. Sein Lebenswerk erbaute sich allerdings nicht ohne Schwierigkeiten und erhebliche zeitliche Verzögerungen. Dreißig Jahre lang stand der Sockel des Monuments ohne Figur auf dem Berg, bevor die Statue 1875 gegen jede Erwartung eingeweiht wurde.
Cornelia Müller-Hisje, erzählt in dieser 45 minütigen Dokumentation über die Statue und ihren Erbauer und hilft dabei Geschichten und Gerüchte aufzuklären, während die Kletterer von Interakteam die Expedition in das Labyrinth der Konstruktions-Röhren sichern.

Was aber hat Tim von Lindenau entdeckt? Gibt es ein letztes Geheimnis im Hermannsdenkmal?

Freitag, 31. August 2018

Deckname Rebhuhn - Eine Expedition ins Dunkel des Lengericher Eisenbahntunnels



Zum Film | In Erinnerung an vergangene Abenteuer aus meiner Jugend war ich bereits seit längerer Zeit auf der Suche nach einem verlassenen Eisenbahntunnel im Norden Deutschlands. Da Tunnel in der flachen Weite des Nordens aber eine Seltenheit sind, gestaltete sich die Suche recht schwierig, bis ich mehr oder weniger durch Zufall auf den Lengericher Eisenbahntunnel stieß - dem nördlichsten Gebirgs-Eisenbahntunnel Deutschlands, am Rande des Teutoburger Waldes.
Eine unheilsame Geschichte soll sich hier abgespielt haben, und wie sich herausstellte, schienen sich „filmende Explorer“ nicht wirklich ins Innere des Tunnels zu wagen, denn eine komplette Dokumentation ins Dunkel dieses Erdreichs war nirgends zu finden.
Da ich in der Zeit zwischen meiner Entdeckung im Netz und dem Eintritt durch die geöffnete Metalltür des Tunnels, keine Zeit für eine eingehende Recherche hatte, wurde mein Abenteuer eine Fahrt ins Unbekannte - was sich wenig später ausnahmsweise als Vorteil herausstellen sollte. Hätte ich gewusst, welchen Ort ich da in den Tiefen des Gesteins erkunde, wäre ich sicher nicht mit der gleichen Leichtigkeit vorgegangen - denn dieser Tunnel ist ein Ort mit einer grausamen Geschichte.



Schon als die Köln-Minder-Eisenbahngesellschaft die Strecke zwischen Münster und Osnabrück im Dezember 1871 eröffnete, schufteten franzische Zwangsarbeiter drei Jahre lang während des Deutsch-Französischen Kriegs, um der Eisenbahn einen 765 Meter weiten Weg durch das unterirdische Gestein des Teutoburger Waldes zu bahnen.
1928 wurde der Tunnel nach nur wenigen Jahrzehnten Dienstzeit geschlossen, da man parallel einen neuen Tunnel grub, um die Strecke später auf vier Gleise zu erweitern. Statt den alten Tunnel dann nach Instandsetzungsarbeiten wieder in Betrieb zu nehmen, verweiste er allerdings und diente der Lengericher Bevölkerung in den folgenden Kriegsjahren als Schutzraum.

Erbaut durch Zwangsarbeit und ausgedient als Bunker genutzt, erlebte der alte Lengericher Tunnel um die längs vergangene Jahrhundertwende nur eine kurze Zeit des Friedens. Doch es sollte erst friedlos werden.
Im März 1944 entdeckte der Jägerstab der Nationalsozialisten den Tunnel für sich, um in ihm mit der Kraft weiterer Zwangsarbeiter Flugzeugteile herzustellen. Sie bauten den Tunnel, der nun den Decknamen „Rebhuhn trug“, nach ihren Bedürfnissen um und errichteten dort kurzerhand ein KZ-Außenlager, unter dem Namen „A1 Lengerich“. Wie viele Menschen im Dunkel des Tunnels ermordet wurden, ist ungewiss. Nur wenige Geschichten sind genauer bekannt. Geschichten von Flucht, unfreiwilliger Rückkehr und Hinrichtung. Arbeiter sollen hier im Tunnel erhängt worden sein. Ihre Körper und die der anderen Toten, wurden in Baugruben und namenlos auf umliegenden Friedhöfen verscharrt.

Dass sich all das im Dunkel dieses Tunnels abspielte, den ich gerade so unwissend erkundete, war mir im nachhinein ein Schrecken. Mit welchem Gefühl wäre ich durch die Nebelschwaden gezogen, hätte ich vor Ort gewusst, das hier Menschen ermordet wurden? Doch unvoreingenommen diesen Ort besucht zu haben, bedeutet für mich unvoreingenommen diesen Ort erspührt zu haben. Es war eine drückende düstere, aber nicht feindselige Atmosphäre. Ganz hinten im Tunnel, wo Massen von Erdreich den Ausgang versperren, war mir tatsächlich etwas unwohl. Irgendetwas drängte mich zurück Richtung Ausgang. Aber sonst war mein Eindruck mehr der von „Faszination im Innern eines Berges“. Sicher spielt es eine Rolle, mit welchem Respekt man einem Ort begegnet, aber möglicherweise und vielleicht sogar ganz sicher, haben die Seelen der hier gestorbenen keinen Anlass zum weiteren Verweilen gesehen.

Sonntag, 12. August 2018

Geheimgang „Zur Post“ in Norden

Zum Video | Rund um den Norder Marktplatz halten sich uralte Gerüchte um Geheimgänge und verborgene Tunnel. Erst vor Jahren legte ein Sturm eine Gruft im Stadtpark frei und auch die transatlantische Internetverbindung soll sich unter dem Zentrum der Küstenstadt befinden. Alte Bunker und mittelalterliche Keller – sie alle regen Fantasien an und bewegen manch neugierigen Geist, auf Entdeckungstour zu gehen.

Einer meiner Zuschauer schrieb mich an, er habe einen Eingang zu den alten Norder Geheimgängen gefunden, und hängte mir ein mit dem Telefon gemachten Film an. Ich bekomme viele Tipps, aber dieser war eindeutig: Im Keller des Hotels „Zur Post“ befindet sich, wonach viele seit Jahren suchen!
Anscheinend soll das Hotel im 18. Jahrhundert erbaut worden sein, so die Dame, die uns einließ. Aber in den alten Kellerwänden finden sich Kerzen-Nischen, die denen des mittelalterlichen Weinkellers am Markt 38 ähneln. Wie alt ist das Haus wirklich? Wurde es einmal neu erbaut?
Fragen kommen auf, mit denen ich mich später auseinandersetzen muss – denn nun gilt es erst einmal, den Eingang zur damaligen Norder Unterwelt zu erkunden. In den 80ger Jahren wurde wohl zuletzt an der jahrhundertealten Substanz des zugemauerten Eingangs gearbeitet – bei Straßenarbeiten. Hinter einer alten und sehr einfach zusammengezimmerten Holztüre finden sich historische Bachsteine, die den mysteriösen Tunnel rahmen nach oben hin, in einem gotischen (?) Bogen zusammenlaufend. Bereits sehr alter Beton versperrt den Weg zu dem Schacht, der einst Richtung Stadtpark führte – wohin weiß heut niemand mehr. Da im Zuge der Straßenbauarbeiten sicher kein Gang mehr hinter dem Beton existiert, lohnt es sich nicht eine Bohrung zu veranlassen. Aber eines ist sicher – wir werden nach weiteren Eingängen suchen um dem Geheimnis der Norder Geheimgänge auf die Spur kommen.

Sonntag, 15. Juli 2018

7. Teil - Das Geheimnis von Schloss Lütetsburg



Zum Video | Es gab einiges zu tun und zu entdecken. Zunächst musste die Decke des Kellereingangs freigelegt werden, um dem Statiker einen ausreichenden Einblick für das weitere Vorgehen der Grabung zu ermöglichen. Im gleichen Zug stellten wir fest, das die vermeidliche Kellerdrainage doch eine andere Funktion hatte und das die losen Steine im Kerkerfenster leider keinen Kerker, sonder viel mehr weitere Erdmassen verbargen. Nun heißt es abwarten und hoffen, dass der Statiker der Grabung keinen Riegel vorschiebt, sondern eine einfache und bezahlbare Lösung parat hat, sodass uns die Decke nicht auf den Kopf fällt ...

Sonntag, 10. Juni 2018

6. Teil - Das Geheimnis von Schloss Lütetsburg

https://photos.app.goo.gl/YibbFBgbAoXwe4uM6


Zum Video | Zur Fotogalerie | Endlich! Nach ungefähr einem Jahr forschen, planen und „Geduld üben“ stießen wir Anfang Juni 2018 mit Unterstützung der Ostfriesischen Landschaft tiefer in den geheimnisvollen Gang der Vorburg vor. Zunächst gab es einiges zu lernen und vieles zu „schüppen“ - ganz nach archäologischer Manier und dann, ganz unverhofft, stießen wir auf die ersten großen Funde. Spannung machte sich breit und das sechsköpfige Team wurde vom Schatzgräbervirus infiziert ...

Sonntag, 3. Juni 2018

Das Templer Geheimnis und die Gruft der St. Augustinus Burgkapelle

https://photos.app.goo.gl/90SlGhpLeBcmeqlK2


Zum Video | Zur Fotogalerie | An einem Maifeiertag machte ich einen Ausflug zur schönen Burg Dinklage, wo ich in der 180 Jahre alten Kapelle auf eine Vielzahl von Templerkreuzen stieß. Doch bevor ich der Besonderheit, das Templerkreuze eine so junge Kapelle schmücken, näher auf die Spur kommen konnte, stolperte ich, im wahrsten Sinne des Wortes, über eine Gedenk- oder Grabplatte, die sich auffällig von den anderen Grabplatten des Gotteshauses unterschied.

Unter der Burgkapelle befindet sich eine Gruft. In ihr liegen die gräflichen Gebeine der Erbauerfamilie, die im Jahr 1873 von der Dinklager Pfarrkirche hierher umgezogen wurden. Die Gruft allerdings, nimmt nur die hälfte der Kapellengrundfläche ein. Kann es sein, das ein weiterer Zugang zum vorderen Bereich existiert – dort, wo die eingebrochene Grabplatte möglicherweise auf einen Hohlraum hinweist?

Die Dinklager Burgkapelle wurde im Jahr 1841 von Matthias Graf von Galen erbaut und ist dem heiligen Augustinus geweiht. Das im neugotischen Stil errichtete Gotteshaus hat einen prunkvoll ausgestatteten Altarbereich und der Raum ist von 12 Apostelleuchtern umrahmt, die merkwürdigerweise in Form und Farbe ganz unverkennbar mit Templerkreuzen geschmückt sind. In der Regel sind diese Weihe-Kreuze gänzlich anders gestaltet, sodass man sich hier fragen muss, warum die Gestaltung dieser Kreuze so auffällig außergewöhnlich ausfiel? 


Apostelleuchter stehen für die 12 Apostel, die „vor den Menschen schreiten“ und die Lehren des Evangeliums verbreiten: „So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“

Zur Zeit der Erbauung der Kapelle jedenfalls waren Geheimbünde stark im Trend. Vielleicht sind die Kreuze ja ein Hinweis auf ein verborgenes Geheimnis. Wenn dem tatsächlich so wäre, so findet sich die Auflösung allerdings nicht in öffentlichen Chroniken - denn die Templer pflegten bekanntlich eine strenge Geheimhaltung ...