Sonntag, 20. Juni 2021

Die Fryas - Europas erste Hochkultur?




Zum Film | In den ersten beiden Teilen dieser Reihe erzählte ich von uralten Burgen, rätselhaften Symbolen und Forschungsschwierigkeiten. Es ist aber auch alles andere als einfach Forschung zu betreiben, die bis ins Jahr 7200 vor Christi datiert werden kann. Ja, und mit der Datierung ist das so eine Sache, da Datierung meist auf Kulturmerkmalen beruht und wir ja wissen, das da schon mal der ein oder andere Fehler mit einspielen kann. Auch bei Texten ist Vorsicht ageboten, denn Papier ist geduldig und oft genug wurden Schriften für politische Interessen gefälscht. Auch die C14 Methode hat wohl ein schwerwiegendes Problem - dies ist allerdings ein andere Geschichte.



Vor über 150 Jahren tauchte eine Handschriftensammlung auf, die die Chronik der sogenannten Fryas enthielt. Da die Jahrhunderte alten Handschriften in einer sehr alten, den Runen entsprungenen Schrift, verfasst wurden, zog man sogenannte Fachleute hinzu um zu erfahren, von was diese Schriften genau berichten. Als man kurze Zeit später verkündete, die eingereichten Papiere seien eine Fälschung, fiel dem Eigentümer auf, das die sogenannte Fälschung sicher nicht aus den Papieren bestand, die er den Fachleuten überließ. Was war da passiert? Die „ach so freien“ Fachleute ließen eine detaillierte Abschrift auf wesentlich jüngeres Papier vornehmen und das Original ließen sie verschwinden. Kurz zusammengefasst: Der Inhalt der Handschriften schien den Herren wohl derart brisant, das sie selbst die Schriften fälschten, auf das sich niemand mit diesen beschäftigen würde, der seinen Namen in Ehren halten wolle.
Hätte es nicht einige beherzte Forscher gegeben, die sich von solchen Gerüchten nicht abschrecken ließen, hätte man wohl in den hundertfünfzig Jahren Forschung nicht herausgefunden, das die Schriften echt seien müssen, da sie Informationen enthalten, die man zur Zeit der angeblichen Fälschung noch nicht wissen konnte. Der Lühe Verlag, der einzig die gesamten ungekürzten Oera-Linda-Handschriften herausgibt und nebenbei zur Erforschung der Schriften gegründet wurde, ist sich nach 150 Jahren Forschung sicher: Die Handschriften enthalten wahre Geschichte - die Geschichte einer steinzeitlichen verbundenen Hochkultur Europas - den Fryas, heute auch Friesen genannt.
Warum dieses Wissen heute auf Papier vorhanden ist und wie sich das alles nachvollziehbar aufschlüsselt, erfahren wir später.

Die Fryas waren den Handschriften nach das Urvolk Europs, dass über fünftausend Jahre in friedlicher und freiheitlicher Demokratie lebte. Eine Demokratie allerdings, bei der niemand überstimmt wurde, denn die Grundmauern des Systems beruhten auf den von allen gelebten und geliebten Gesetzen der Natur, und man war sich bewusst: auch die Mehrheit kann irren.

Die Chronisten der Handschriften überlieferten über Jahrtausende hinweg die Geschichte ihres Volkes und wem jetzt bereits der Geduldsfaden reißt: Hätten sie dies nicht mit nachvollziehbaren Daten, Namen und Orten benannt, hätte ich es auch nicht geglaubt. Alles in den Chroniken ist anhand unserer eigenen Geschichte nachvollziehbar - nur das unsere Geschichte, der modernen Geschichtsbücher, da einiges durcheinander gebracht haben müsste, sofern man den Fryas glaubt.
Es ist erstaunlich. Hier wird ein in sich schlüssiges Wissen vermittelt, das jeder Überprüfung stand hält.

Wir erfahren auf einfache Weise wie sich der Mensch im Glauben der Fryas einfand, wie er durch Erfahrungen lernte und eine Gemeinschaft bildete, wie die Natur, in den Handschriften Wralda genannt, verfährt und was unseren Vorfahren grundlegend wichtig erschien, um in Frieden, Freiheit und Minne zu leben. Alles was dort niedergeschrieben wurde, ist so wunderbar und einleuchtend, das die Frage nach der Echtheit an Bedeutung verliert, denn sollte sich jemand all das ausgedacht haben, was anhand der unzähligen geschichtlichen Verbindungen unmöglich erscheint, so hätte er damit die perfekte Lösung für die menschliche Gesellschaft erkoren und wir wären allesamt gerettet, sofern wir uns daran hielten. Denn hier gibt es keine Götter, keinen Zwang und nichts als grenzenlose Freiheit in Harmonie mit der uns versorgenden Natur. Es ist erstaunlich.

Was ein jeder davon hält, bleibt jedem selbst überlassen, doch sollte der in den Handschriften lesen, der sich von dieser Geschichte berührt fühlt. Leider wird erst noch an einer Ausgabe gearbeitet, die die komplette Geschichte der Fryas ohne wissenschaftliche Transkription herausgibt. Aber ich habe in den vergangenen Wochen eine kleine Ausgabe verfasst, die die Essenz der originalen Handschriften für jedermann verständlich macht.
Diese kleine Filmreihe dient meinem Büchlein: „Der verborgene Schlüssel - in den Oera-Linda-Handschriften“, welches sich jeder kostenlos auf meiner Webseite timvonlindenau.de unter dem Link: „Der Schlüssel“ herunterladen kann.
Ja, ich weiß, dass Ihr lieber ein Hörbuch hättet. Daher habe ich dies in weiser Voraussicht bereits produziert - auf der gleichen Seite kostenlos erhältlich.

Doch nun zu weiterem: Es gibt, wie ihr in den ersten beiden Teilen dieser Reihe bereits erfahren habt, Hinterlassenschaften der Fryas. Wahrscheinlich sind sie unzählbar. Ich begebe mich weiter auf die Reise zu den Orten der sogenannten „Steinzeit“ und suche nach den Spuren der Ur-Europäer. Und natürlich nehme ich Euch mit - auf meine Reise zu 28 alten Burgen und deren verstaubten Geheimnissen. Auf der Suche nach dem verborgenen Schlüssel …